Ohne Frage zählt Richard Deacon neben Henry Moore, Richard Serra, Anselm Kiefer oder Georg Baselitz zu den größten zeitgenössischen Bildhauern. Bekannt wurde er durch seine übergroßen, meist komplex ineinander verwobenen Raumkörper, die oft in kein Museum zu passen scheinen. Metall und Holz sind seine bevorzugten Materialien.

Regisseurin Claudia Schmid beobachtete den britischen Künstler bei seiner Arbeit in seinen Werkstätten in London und Köln. Ihr ging es nicht darum, ein dokumentarisches Porträt zu erstellen, sondern den Künstler durch sein Werk, sein Denken und sein Schaffen zu definieren und ihn beim kreativen Schaffungsprozess zu zeigen. Viele seiner Kunstwerke sind nur in Momentaufnahmen zu sehen. Dadurch freilich schleichen sich sehr viele Momente der Langeweile ein, die allenfalls eingefleischte Fans des Mannes interessieren dürften. Darüber hinaus wird dem Zuschauer der Bildhauer durch seine tägliche Arbeit durchaus näher gebracht.



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