Charley Davis wächst im New York der Zwanzigerjahre auf. Wie viele seiner Altersgenossen träumt er von einer Boxerkarriere. Ermutigt von der Kunststudentin Peggy wird Charley Profiboxer und erkämpft sich einen kometenhaften Aufstieg. Doch bald bestimmen skrupellose Manager und dubiose Geldgeber das Leben des Champions. Da sich der junge Boxer gänzlich den korrupten Geschäftemachern ausgeliefert hat, meiden ihn alte Freunde, und sogar Peggy wendet sich von ihm ab. Erst als Charley einen manipulierten Kampf entgegen der Absprache gewinnt, findet er zu seiner Selbstachtung und zu Peggys Liebe zurück.

Robert Rossens Film ist ein mitreißender, entlarvender Blick hinter die Kulissen des kommerziellen Boxsports. Die klassische Geschichte um den Champion, der sich aus einfachen Verhältnissen nach oben boxt, inszenierte der Regisseur mit einem für die Vierzigerjahre beispiellosen Realismus und Kennerblick. Der "Klassiker des Genres und deren Schwarzen Serien" (Gong-Lexikon "Film im Fernsehen") wartet mit brillanten schauspielerischen Leistungen und atemberaubenden Kampfszenen auf: Kameramann James Wong Howe filmte auf Rollschuhen geschnallt und mit einer kleinen Handkamera die Kontrahenten im Ring. Hauptdarsteller John Garfield wurde in der Kategorie bester männlicher Hauptdarsteller für den Oscar nominiert, Francis Lyon und Robert Parrish, der sich später auch als Regisseur einen Namen machte, erhielten die begehrte Statue für den Schnitt des Films. Doch all diese Verdienste galten nichts, als die Schöpfer dieses Films wegen "unamerikanischen Verhaltens" vor den berüchtigten McCarthy-Ausschuss zitiert wurden: Publikumsliebling John Garfield wurde auf die "Schwarze Liste" gesetzt und damit in gewisser Weise in den Freitod getrieben. Regisseur Rossen wurde ebenso ausgegrenzt wie Autor Abraham Polonsky oder die Schauspielerin Anne Revere. Sie alle fanden sich plötzlich in erlesener Gesellschaft mit Joseph Losey, Lillian Hellman, Dalton Trumbo, Albert Maltz, Elia Kazan, Dashiell Hammett, Joris Ivens und vielen anderen.