Da sind sie wieder, die drei Möchtegern-Boss-Mörder und Freunde Nick, Dale und Kurt. Da sie es reichlich satt haben, die Befehlsempfänger von tyrannischen Chefs zu sein, beschließen sie, sich selbstständig zu machen, um fortan ihr eigener Boss zu sein. Tatsächlich finden sie einen Investor, der ihre Geschäftsidee der besonderen Duschköpfe fördern will. Eine Firma wird aufgebaut und der Auftrag des Investors schnellstens erledigt. Doch der storniert den Auftrag und will stattdessen das verschuldete Jungunternehmen in seinen Konzern einverleiben. Von dieser miesen Gaunerei extrem angenervt, beschließen die drei Gebeutelten in ihrer Verzweiflung, den ebenso schmierigen Sohn des Betrügers zu entführen, um sich mit dem Lösegeld zu sanieren. Doch wen wundert's, dass das Kumpel-Trio von einem Fettnapf in den nächsten tritt. Ob ihnen der ekelige Ex-Chef Dave Harken, die nymphomane Zahnärztin Dr. Julia Harris oder der Kriminelle "Motherfucker" helfen können?

Saudämlich und zudem übermäßig lärmend

Wäre der Vorläufer nicht so erfolgreich gewesen, dann wäre uns dieser Nachfolge-Krampf von Regisseur Sean Anders bestimmt erspart geblieben. Die drei Freunde nerven diesmal von Beginn an mit idiotischen Gebaren und saudämlichen und zudem übermäßig lärmenden Sprüchen. Neben den alten Bekannten aus dem ersten Teil (Kevin Spacey, Jennifer Aniston und Jamie Foxx) treten diesmal noch Christoph Waltz und Chris Pine als Vater-und-Sohn-Betrüger in Nebenrollen auf. Ohne diese Gastauftritte könnte man den überkandidelten Nerv-Spaß überhaupt nicht ertragen. So sorgen die Nebenfiguren zumindest kurzzeitig für Entspannung. Aber einen Gefallen haben sich die namhaften Darsteller mit ihren Gastrollen nicht getan.