Kevin Spacey

Kevin Spacey spielt oft beunruhigende Charaktere. Vergrößern
Kevin Spacey spielt oft beunruhigende Charaktere.
Fotoquelle: Rena Schild/shutterstock.com
Kevin Matthew Fowler
Geboren: 26.07.1959 in South Orange, New Jersey, USA

Bereits in der Chatsworth High School in Los Angeles spielt Kevin Spacey in Schulaufführungen. So ist er der Baron von Trapp in dem Musical "The Sound of Music". Als er 1996 für den Nebenrollen-Oscar für "Die üblichen Verdächtigen" (1995) nominiert wird, schickt ihm seine - zu der Zeit selbst zu Starruhm gelangte - Mitschülerin und Partnerin von damals, die Schauspielerin und Sängerin Mare Winningham, die Telegram-Botschaft: "Captain von Trapp - Gratulation zur Nominierung: Maria". Das war der Rollenname. Kevin erhält den Oscar.

Nach dem College spielt er in Komödienclubs und an Repertoire-Bühnen, bevor er 1981 sein Off-Broadway-Debüt gibt. 1986 gewinnt er am Broadway den Tony Award für seine Darstellung in dem Stück "Lost in Yonkers". Danach sieht man ihn ein Jahr lang als gefährlichen Kriminellen Mel Profitt in der erfolgreichen Polizeiserie "Wiseguy", in der auch Jerry Lewis und Ron Silver besetzt sind.

Kevin Spacey spielt in Filmen wie Mike Nichols "Die Waffen der Frauen" (1988) und ist der Schriftsteller Richard Osborn in Philip Kaufmans Henry-Miller-Film "Henry & June" (1990). 1992 ist er neben Jack Lemmon, Alan Arkin und Al Pacino eine der Figuren in James Foleys Verfilmung des erfolgreichen David-Mamet-Stücks "Glengarry Glen Ross". In Alan J. Pakulas subtilem Thriller "Gewagtes Spiel" (1993) spielt er den Ehemann von Rebecca Miller.

Spacey als Geisel am Weihnachtsfest 

Am Weihnachtsfest als Geisel genommen wird Kevin Spacey in Ted Demmes Familiensatire "No Panic - Gute Geister sind selten" (1994). Ebenfalls 1994 ist er der Filmhochschulabsolvent Buddy Ackerman in "Unter Haien in Hollywood" von George Huang. Seinen endgültigen Durchbruch hat er in Bryan Singers raffiniertem Thriller "Die üblichen Verdächtigen". Neben Dustin Hoffman, Morgan Freeman und Rene Russo erscheint er in Wolfgang Petersens "Outbreak - Lautlose Killer" (1995). Man sieht ihn Joel Schumachers reaktionärer und manipulativer Selbstjustiz-Hymne "Die Jury" (1996) und in Al Pacinos wohlgemeinter Shakespeare-Schulstunde "Looking for Richard" (1996).

Riesigen Erfolg hat er aber in dem Film, der ihm seine bislang abgründigste Rolle bescherte: In David Finchers rabenschwarzem Großstadt-Thriller "Sieben" (1996) spielt Kevin Spacey jenen einfallsreichen Serienkiller, dessen Sadismus bei der Ermordung seiner Opfer keine Grenzen kennt. Er schenkt dem Ermittler Brad Pitt etwa den Kopf von dessen Freundin alias Gwyneth Paltrow. Spaceys harmloses Durchschnitts-Äußeres bildet einen beunruhigenden Kontrast zur Abscheulichkeit des Charakters. Im gleichen Jahr debütierte Spacey auch als Regisseur: In dem Kammerspiel artigen Thriller "Albino Alligator" gerät Matt Dillon nach misslungenem Raubzug in eine üble Geiselgeschichte.

Eine weitere Bombenrolle hat Kevin Spacey 1997 als Jack Vincennes in Curtis Hansons schwarzem Gangsterfilm "L.A. Confidential" nach einem Roman von James Ellroy. "Mit lässiger Grandezza scheint Kevin Spacey durch den Film zu gleiten, ein desillusionierter und deshalb (fast) unverwundbarer Flaneur", schreibt Hartmut Wilmes. Ausgezeichnet ist auch sein Jim Williams in Clint Eastwoods überlangem und erfolglosem Kriminalfilm "Mitternacht im Garten von Gut und Böse" (1998): Der New Yorker Reporter Kelso (John Cusack) soll über den neureichen Kunstsammler und Restaurator Jim Williams (Spacey) berichten, der eines der von ihm wiederhergerichteten alten Herrenhäuser aus dem 18. Und 19. Jahrhundert bewohnt und sich alljährlich bemüht, seine gesellschaftliche Stellung aufzupolieren, indem er alle von Rang und Namen zu einer großen Weihnachtsfeier lädt. Kelso mischt sich unter die Leute und lernt einiges über ihre Eigenarten und Absonderlichkeiten. Doch dann erschießt Williams seinen Angestellten und zeitweiligen Lebensgefährten - wie er sagt - in Notwehr und wird verhaftet. Kevin Spacey fasziniert in der Rolle dieser zwiespältigen Figur, auch wenn der Film insgesamt sehr schwergängig war und an den Kinokassen floppte.

Danach spielt Spacey in F. Gary Grays Actionthriller "Verhandlungssache" (1998) an der Seite von Samuel L. Jackson, und im gleichen Jahr sieht man ihn zusammen mit Sean Penn und Chazz Palminteri in Anthony Drazans Drama "Hurlyburly". Zu einem riesigen Erfolg wird allerdings Spaceys Rolle als gestresster Familienvater in Sam Mendes Oscar-Abräumer "American Beauty" (1999). Hier verliebt er sich schließlich in die attraktive Freundin (Mena Survari) seiner Tochter. Für diese Rolle wurde Kevin Spacey 2000 mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller geehrt. Darüber hinaus stand Spacey 1999 auch für den Kriminalfilm "Ein ganz gewöhnlicher Dieb - Ordinary Decent Criminal" und als verunstalteter Lehrer in "Das Glücksprinzip" vor der Kamera. 2001 folgte seine Loser-Rolle in "Schiffsmeldungen" und die des "Außerirdischen" in "K-Pax".

Golden Globe für Leistung in "House of Cards"

2015 erhielt Spacey zudem einen Golden Globe als "Bester Schauspieler in einer Dramaserie" für seine Rolle als machtbewusster Kongressabgeordneter in "House of Cards".

Weitere Filme mit Kevin Spacey: "Rock Gibraltar" (1988), "Dad" (1989), "Die Glücksjäger" (1989), "Der Sündenfall" (1990), "Die Stärke der Macht" (1990), "Iron Will - Der Wille zum Sieg" (1993), "Die Waffe des Satans" (1994), "Austin Powers in Goldständer", "Das Leben des David Gale" (beide 2002), "Beyond the Sea" (auch Regie), "Edison - Stadt des Verbrechens" (beide 2004), "Superman Returns" (2006), "Die Gebrüder Weihnachtsmann" (2007), "21" (2008), "Männer, die auf Ziegen starren", "Moon" (beide 2009), "Der große Crash - Margin Call" (2010), "Kill the Boss" (2011).


Zur Filmografie von Kevin Matthew Fowler
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