Fünf Jahre war von dem Mann aus Stahl auf Erden nichts zu vernehmen, doch jetzt ist er zurück. Dies nervt vor allem seinen glatzköpfigen Dauerfeind Lex Luthor, der mal wieder nichts sehnlicher herbei wünscht, als die Vernichtung Supermans. Zu diesem Zwecke und natürlich auch mit dem Hintergedanken, die Welt zu beherrschen, macht er sich kryptonitische Kristalle zu eigen, die sowohl aufbauende als auch zerstörerische Fähigkeiten haben. Derweil will Superman alias Clark Kent die Liebe von Kollegin Lois Lane wiedergewinnen. Doch Lois lebt inzwischen mit Mann und Kind zusammen...

Lange hat es gedauert, bis diese Film-Fortschreibung um den Superhelden aus dem Comic-Hause DC endlich produziert wurde. Viele Namen von Hauptdarsteller bis Regisseur fielen im Zusammenhang mit einer Neuversion, bis endlich der "X-Men - Der Film"-erfahrene Bryan Singer als Regisseur verpflichtet werden konnte. Der Lohn: starke Effekte und atmosphärisch dichte Momente lassen die wieder belebte Parallelwelt um den Superhelden als perfekte Unterhaltung mit vielen visuellen Spielereien erstrahlen. Ebenfalls großartig: der bislang unbekannte Brandon Routh, dem die vielleicht übergroßen Stiefel und Strumpfhosen von Christopher Reeve bestens passen. Außerdem sorgt auch Kevin Spacey als Oberschurke Lex Luthor für amüsante Auftritte. Ebenfalls lobenswert: die Reminiszenz an den ersten "Superman"-Film, indem hier Marlon Brando als Supermans Vater tricktechnisch reaktiviert wurde.

Foto: Warner