Nach den Vorwürfen gegen Kevin Spacey, mehrere Männer sexuell belästigt zu haben, kündigte Regisseur Ridley Scott ("Alien") nun an, den Schauspieler aus seinem neuesten Film herausschneiden zu wollen. In "Alles Geld der Welt" spielt Spacey die Rolle des amerikanischen Öl-Magnaten Jean Paul Getty.

Bevor das Drama am 22. Dezember 2017 in den US-Kinos startet, sollen die herausgeschnittenen Szenen mit Christopher Plummer nachgedreht werden. Mark Wahlberg und Michelle Williams, neben Spacey die Hauptdarsteller des Geiseldramas, hätten diesem Schritt zugestimmt, berichtet das Portal "Deadline".

"Alles Geld der Welt" erzählt von der Entführung des Millionärssohns John Paul Getty III, der 1973 in Rom gekidnappt wurde. Ursprünglich hätte der Film am 16. November 2017 in Los Angeles Premiere feiern sollen; inzwischen wurde der Termin abgesagt. Ein deutscher Kinostart ist für 2018 vorgesehen.

Neue Vorwürfe gegen Kevin Spacey

Kevin Spacey sieht sich unterdessen weiteren Anschuldigungen ausgesetzt. So berichtet die ehemalige TV-Moderatorin Heather Unruh, Spacey habe ihren damals 18-jährigen Sohn sexuell belästigt.

Seit der Schauspieler Anthony Rapp Ende Oktober in einem Interview erzählt hatte, er sei als 14-Jähriger von Spacey sexuell belästigt worden, melden sich immer weitere Männer mit ähnlichen Vorwürfen. Zuletzt trennte sich der Streaminganbieter Netflix vom 58 Jahre alten Star der Polit-Serie "House of Cards", die keine Zukunft hat.


Quelle: teleschau – der Mediendienst