Längst etabliert: Michelle Williams.
Fotoquelle: Andrea Raffin/shutterstock.com

Michelle Williams

Michelle Ingrid Williams
Lesermeinung
Geboren
09.09.1980 in Kalispell, Montana, USA
Alter
40 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Mit ihrer Rolle der Alma Beers Del Mar in Ang Lees gefeiertem Schwulen-Western "Brokeback Mountain" wurde sie international bekannt, nachdem sie bereits als Jen Lindley in der Serie "Dawson's Creek" einem breiten TV-Publikum aufgefallen war: Michelle Williams.

Die Dreharbeiten zu "Brokeback Mountain" veränderten auch das Privatleben der Darstellerin, denn am Set lernte sie Heath Ledger kennen- und lieben. Das Produkt dieser Liebe: die im Oktober 2005 geborene Matilda Rose, deren Taufpaten Jake Gyllenhaal und Busy Philipps, Michelles Co-Star aus "Dawson's Creek", sind. Doch Michelles privates Glück war nicht von langer Dauer, im August trennten sich Ledger und die attraktive Blondine. Sechs Monate später war Heath Ledger tot, gestorben an einem todbringenden Medikamentenmix.

Michelle Williams wurde in Kalispell/Montana als ältestes von fünf Kindern geboren. Als sie neun Jahre alt war, zog ihre Familie nach San Diego, Kalifornien. Ihr Vater Larry ist ein bekannter Börsenmakler, ihre Mutter Hausfrau. Von ihrem Vater wurde sie zunächst für das Aktiengeschäft ausgebildet und gewann im Alter von 16 Jahren die Robbins World Cup Trading Championship. Gleichzeitig entwickelte sie jedoch sehr früh eine Begeisterung für Film und Fernsehen und entschloss sich, entgegen den Wünschen ihrer Eltern, eine Karriere als Schauspielerin anzustreben. Nach einem ersten TV-Auftritt in "Baywatch" ergatterte sie 1994 ihre erste Filmrolle in der Leinwandversion von "Lassie" und spielte 1995 in dem Scifi-Thriller "Species".

1997 folgte Jocelyn Moorhouses hervorragend besetztes Drama "Tausend Morgen", ein Jahr danach das Horror-Sequel "Halloween H20 - 20 Jahre später" mit Jamie Lee Curtis. Ihren Durchbruch schaffte sie ab 1998 mit der Dauerrolle in "Dawson's Creek". Bis 2003 spielte sie in 128 Folgen der langlebigen und überaus erfolgreichen TV-Serie. Parallel war sie aber auch immer wieder im Kino zu sehen: 1999 in der eher belanglosen Watergate-Satire "Ich liebe Dick" mit Kirsten Dunst, in der langweiligen Teenie-Komödie "Weil ich ein Mädchen bin" und 2001 in dem wesentlich besseren Drama "Meine beste Freundin".

Ausgezeichnet war Thomas McCarthys Drama "The Station Agent" mit Peter Dinklage, und auch die Tragikomödie "Imaginary Heroes" zeigte Michelle Williams von ihrer schönsten Seite als Tochter von Sigourney Weaver.

Nach diesen zahlreichen Filmrollen waren auch berühmte Regisseure auf sie aufmerksam geworden. Wim Wenders besetzte sie 2004 in der weiblichen Hauptrolle seines verschlafenen Dramas "Land of Plenty". Danach folgte der oben schon erwähnte Geniestreich von Ang Lee, der Michelle Williams eine Oscar- und einen Golden-Globe-Nominierung als beste Nebendarstellerin einbrachte. Den Golden Globe erhielt sie schließlich für ihre Rolle der Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" (2011).

2017 folgte eine weitere Golden-Globe sowie Ocar-Nominierung als 'Beste Nebendarstellerin' an der Seite von Casey Affleck in Kenneth Lonergans Drama "Manchester By The Sea".

Weitere Filme mit Michelle Williams: "Timemaster - Aus der Zukunft zurück" (1995), "Geschändet - Ein Sohn unter Verdacht" (1996), "Prozac Nation - Sex, Pillen und Lou Reed" (2001), "Women Love Women" (2002), "The United States of Leland" (2003). "A Hole in One" (2004), "The Hawk Is Dying" (2006), "I'm Not There" (2007), "Deception - Tödliche Versuchung" (2008), "Mammut" (2009), "Shutter Island", "Blue Valentine", "Meek's Cutoff" (beide 2010), "Die fantastische Welt von Oz", "Take This Waltz" (beide 2012), "Die fantastische Welt von Oz" (2013), Manchester By The Sea (2016).

Filme mit Michelle Williams

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