Leonardo DiCaprio

Der US-amerikanische Schauspieler und Produzent Leonardo Wilhelm DiCaprio wurde am 11. November 1974 in Los Angeles, Kalifornien geboren. Bilder Das ist Leonardo DiCaprio
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Leonardo Wilhelm DiCaprio
Geboren: 11.11.1974 in Los Angeles, USA
Sternzeichen: Skorpion

Er ist einer der Superstars von Hollywood und gilt aus ausgemachter Frauenschwarm: Leonardo DiCaprio. 1997 sorgte er in James Camerons Katastrophen-Epos "Titanic" monatelang für Furore. Als heißblütiger Lover eroberte er darin die aus der gehobenen Gesellschaft stammende Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) wahrlich im Sturm. Seine überzeugende Leistung brachte dem Schauspieler eine Golden Globe- und eine Oscar-Nominierung ein.

Schon für seinen dritten Film bekam der seinerzeit 19-jährige DiCaprio eine Oscarnominierung als bester Nebendarsteller. In "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" (1993) spielte er den geistig behinderten Arnie, um den Johnny Depp alias Gilbert Grape sich so fürsorglich kümmert. Für diese außerordentliche Leistung erhielt DiCaprio zahlreiche Ehrungen. Darunter eine Golden Globe-Nominierung und Preise vom National Board of Review von den Chicago Film Critics und den Los Angeles Film Critics.

Seine erste große Rolle hatte DiCaprio ebenfalls 1993 in "This Boy's Life", in dem er sich als rebellischer Sohn Ellen Barkins gegen seinen tyrannischen Stiefvater (Robert De Niro) behaupten muss. Nach diesem Erfolg agierte er u. a. in dem Western "Schneller als der Tod" (1995) neben Sharon Stone und Gene Hackman und in dem Drogen- und Sportler-Drama "Jim Carroll - In den Straßen von New York" (1995).

Bald darauf mimte er den französischen Dichter Arthur Rimbaud in Agnieszka Hollands "Total Eclipse" (1995) und den störrischen Sohn von Meryl Streep in "Marvins Töchter" (1996), der sich von Robert De Niro untersuchen lassen muss, um seiner schwer kranken Tante (Diane Keaton) zu helfen. Die Herzen vieler weiblicher Teenies erobert er sich endgültig durch seine Rolle des jungen Romeo in der modern-aufgestylten Shakespeare-Verfilmung "William Shakespeares Romeo & Julia" (1996).

Seinen Vornamen Leonardo verdankt der jungenhaft wirkende Schauspieler seinem Namensvetter Leonardo DaVinci: Als seine deutschstämmige Mutter Irmelin schwanger war, trat ihr Baby genau in dem Moment von innen gegen ihren Bauch, als sie vor einem Kunstwerk des Malers stand. Von da an stand für sie fest, dass der kräftige Kerl in ihr Leonardo heißen sollte. Sein Schauspieldebüt gab DiCaprio als fünfjähriger Knirps in der TV-Show "Romper Room". Doch er musste bald vom Set fern bleiben, weil er sich so wild gebärdete. Elf Jahre lang hoffte DiCaprio auf eine große Rolle. Für den jungen Schauspieler war es nicht leicht einen Agenten zu finden. Den einen störte seine störrische Haarpracht, den anderen verschreckte sein italienisch klingender Name.

Durch obskure Lernfilme wie "Wie man damit fertig wird, wenn ein Elternteil Drogen nimmt" verschaffte sich DiCaprio ein Standbein im Filmgeschäft. Er trat in mehr als 30 Werbespots auf und hatte etliche Gastauftritte in Serien wie "Lassie", "Roseanne" oder "Unser lautes Heim". "Critters 3" (1991) ist sein erster großer Film, doch der Streifen war nicht sonderlich erfolgreich. Den Durchbruch schaffte Leonardo mit 16 Jahren in der Teen-Sitcom "Growing Pains". Obwohl es sich nur um eine kleine Rolle handelte, bemerkte man bald, wieviel Talent in dem Halbwüchsigen steckte. Er spielte die restlichen Darsteller regelrecht an die Wand. Der große Durchbruch kam dann 1993 mit "This Boy's Life".

1998 spielte DiCaprio in dem Musketier-Streifen "Der Mann in der eisernen Maske" die Doppelrolle des jungen französischen Königs und dessen Zwillingsbruder. Danach folgte ein Auftritt als überkandidelter Jung-Star in Woody Allens Schwarzweiß-Komödie "Celebrity" sowie in der Milieustudie "Don's Plum" - ebenfalls in schwarzweiß gedreht.

1999 stand bei DiCaprio das Drama "The Beach" von "Trainspotting - Neue Helden"-Regisseur Danny Boyle auf dem Spielplan. 2002 entstanden gleich zwei Werke, in denen DiCaprio zu glänzen versteht: Martin Scorseses "Gangs of New York" und Steven Spielbergs "Catch Me If You Can".

Nach der Produktion von "Attentat auf Richard Nixon" (2003) folgte 2004 Scorseses Biopic "Aviator" (Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einem Drama) und 2006 Scorseses mehrfacher Oscar-Gewinner "Departed - Unter Feinden". Und auch der düstere Thriller "Shutter Island" (2010) und die grelle Finanzsatire "The Wolf of Wall Street" (2013, Golden Globe für DiCaprio) entstanden unter der Regie von Scorsese.

Im Januar 2016 wurde DiCaprio zum dritten Mal mit einem Gloden Globe geehrt. Als Trapper Hugh Glass überzeugte er als "Bester Schauspieler" in dem Survival-Thriller "The Revenant - Der Rückkehrer", für den er auch mit dem Critics' Choice Award, dem Screen Actors Guild Award sowie dem britischen BAFTA-Award belohnt wurde.

DiCaprios größter Triumph folgte jedoch am 28. Februar 2016. Bei der 88. Verleihung der Acadamy Awards wurde DiCaprio im sechsten Versuch zum ersten Mal mit einem Oscar geehrt und als "Bester Hauptdarsteller" für "The Revenant - Der Rückkehrer" ausgezeichnet.

Weitere Filme mit Leonardo DiCaprio: "Blood Diamond" (beide 2006), "11th Hour - 5 vor 12" (2007, Sprecher), "Der Mann, der niemals lebte", "Zeiten des Aufruhrs" (beide 2008), "Inception" (2010), "The Ides of March - Tage des Verrats" (Produzent), "J. Edgar" (beide 2011), "Django Unchained" (2012), "Der große Gatsby" (2013), "The Revenant - Der Rückkehrer" (2015).


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