George Clooney

George Timothy Clooney
Lesermeinung
Geboren
06.05.1961 in Lexington, Kentucky, USA
Alter
60 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Wenn das keine Ehre ist: George Clooney, Sohn des Nachrichtensprechers Nick Clooney, darf sich rühmen, 1997 vom People Magazine zum "sexiest man alive" gekürt worden zu sein. Außerdem gilt er auch als "bestangezogener männlicher TV-Star" und zählt zu den "50 schönsten Menschen der Welt". Spieglein, Spieglein an der Wand ... Über seinen Vater kam George Clooney schon früh zum Fernsehen. Doch seinen Job als TV-Journalist schmiss er bald hin, um an der Northern Kentucky University zu studieren. Ein Versuch, ins Baseball-Team der Cincinnati Reds zu kommen, scheiterte.

Zum Schauspielern kam er, als ihm sein Cousin, Schauspieler Miguel Ferrer, eine kleine Nebenrolle in einem Spielfilm verschaffte. 1982 ging er nach Los Angeles, besuchte die Schauspielschule und war ein Jahr lang auf Rollensuche. In dieser Zeit übernachtete er in der Abstellkammer eines Freundes. Sein erster Film, ein Werk mit Charlie Sheen, wurde nie herausgebracht, doch innerhalb der Studiomauern von Hollywood war man auf den smarten Newcomer aufmerksam geworden. Nach 1984 spielte er in einigen TV-Serien wie "The Facts of Life" (1985/86) oder "Roseanne" (1988). Außerdem sieht man ihn in Billigfilmen wie "Die Rückkehr der Killertomaten" (1988). Nach weiteren TV-Serien ("Sunset Beat", "Baby Talk", "Bodies Of Evidence", "Sisters", 1990/91) kam sein großer Durchbruch als sympathischer Kinderarzt Dr. Ross in "Emergency Room: Der erste Tag" (1994). Für Billigfilme steht Clooney seither nicht mehr zur Verfügung.

Unter der Regie von Hollywoods wildestem Jungfilmer, Robert Rodriguez, spielte er einen der unerschrockenen Vampirjäger in dem Splatter-Movie "From Dusk till Dawn" (1996). Das Drehbuch für die fröhliche Matscherei stammte aus der Feder von Quentin Tarantino ("Pulp Fiction"). Komödiantisches Talent bewies er in dem amüsanten Liebesfilm "Tage wie dieser" (1996), in der er sich an der Siete von Michelle Pfeiffer mit zwei verzogenen Blagen herum ärgern muss, nebenbei aber noch seinen hochbrisanten Job zu tun hat. Die nachfolgende Rolle als Batman in "Batman & Robin" ließ ihn zum Top-Star aufsteigen. Obwohl er nach Meinung vieler die bislang beste Batman-Verkörperung (im nach Meinung ebenso vieler bislang schlechtesten Batman-Film) war, machte ihm die Rolle wohl wenig Spaß. Er ließ verlautbaren, dass er für eine weitere Fortsetzung nicht zur Verfügung stehe.

In "Projekt: Peacemaker" (1997), dem Debütfilm von Mimi Leder, spielte er an der Seite von Nicole Kidman einen knochentrockenen und beinharten Geheimagenten, der die Welt vor einer atomaren Erpressung rettet. "Out of Sight" (1998) von Steven Soderbergh war eine witzige und spannende Elmore-Leonard-Verfilmung mit Jennifer Lopez als Clooneys Partnerin. In dem Kriegsdrama "Der schmale Grat" (1999) spielte er in bester Gesellschaft: Mit dabei sind unter anderem John Travolta, Chris Penn, Nick Nolte, Woody Harrelson, Bill Pullman und John Cusack. Regie führt jener Terrence Malick, der sich nur alle paar Jahrzehnte dazu herablässt, einen Film zu drehen (der letzte Film aus dessen Hand, "In der Glut des Südens", stammt von 1978).

Interessant auch die Rolle von Clooney in "O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee" (2000), die Geschichte eines Ganoventrios, das sich nach der Flucht aus dem Knast mit allen möglichen skurrilen Figuren herumschlagen müssen. Clooney spielte seine Figur so überzeugend, dass er für seine schauspielerische Leistung 2001 den Golden Globe erhielt. 2001 entstand - erneut unter der Regie von Oscar-Gewinner Steven Soderbergh - die überzeugende "Frankie und seine Spießgesellen"-Neuverfilmung "Ocean's Eleven", in dem Clooney mit Brad Pitt und Julia Roberts vor der Kamera stand. Soderbergh war es auch, der Clooney 2002 sein Debüt als Regisseur ermöglichte, denn er produzierte "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind". 2008 wurde Clooney für seine herausragende Verkörperung eines Anwalts in "Michael Clayton" für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert, musste sich aber den ebenso überzeugend aufspielenden Daniel Day-Lewis für dessen Rolle als Ölbaron in "There Will Be Blood" geschlagen geben. Erneut eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt Clooney 2010 für seine Rolle eines Vielfliegers in Jason Reitmans Tragikomödie "Up in the Air" (2009). 2014 brachte er mit "Monuments Men - Ungewöhnliche Helden" abermals einen Film auf die Leinwand, bei dem er nicht nur die Hauptrolle übernahm, sondern auch für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnet.

Von 1989 bis zur Scheidung 1992 war Clooney mit der Schauspielerin Talia Balsam verheiratet. Übrigens hatte Clooney auch ein entzückendes Haustier: das propere Hausschwein Max, das im Dezember 2006 im stolzen Alter von 18 Jahren starb.

Weitere Filme mit George Clooney: "Combat Academy" (1986, TV), "Return to Horror High", "Grizzly II: The Predator" (beide 1987), "Red Surf" (1988), "Sunset Beat - Die Undercover Cops", (1990, TV), "Hilfe, Mami dreht durch!" (1992), "Bombenattentat in New York" (TV), "Blutige Ernte - The Harvest" (beide 1994), "Full Tilt Boogie" (Doku über "From Dusk...", 1997), "Waiting for Woody" (Doku, 1998), "South Park" (Stimme im Original), "The Book That Wrote Itself" (Gastauftritt), "Three Kings" (alle 1999), "Fail Safe - Befehl ohne Ausweg" (TV), "Der Sturm" (beide 2000), "Spy Kids" (Cameo, 2001), "Solaris", "Safecrackers oder Diebe haben's schwer", "Intolerable Cruelty" (alle 2002), "Mission 3D", "Ein (un)möglicher Härtefall", "Gauner unter sich" (Produzent, alle 2003), "Ocean's Twelve" (2004), "Syriana" (2005, Golden Globe und Oscar als bester Nebendarsteller 2006), das überragende Drama "Good Night, and Good Luck" (2005, auch Regie), "The Good German" (2006), "Ocean's Thirteen" (2007), "Ein verlockendes Spiel" (auch Regie), "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?" (beide 2008), "Männer, die auf Ziegen starren", "Der fantastische Mr. Fox" (Sprecher im Original, beide 2009), "The American" (2010), "The Ides of March - Tage des Verrats", "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" (beide 2011), "Gravity" (2013).

Filme mit George Clooney
1990
Sunset Beat - Die Undercover Cops
Polizeifilm
1992
The Harvest
Kriminalfilm
1994
Genug diskutiert - jetzt wird operiert!  Anthony 
Edwards und George Clooney
Emergency Room: Der erste Tag
Pilotfilm zur 90-teiligen Krankenhaus-Serie
1996
From Dusk till Dawn
Vampirgroteske
1996
Tage wie dieser sollten nie zu Ende gehen! George
Clooney und Michelle Pfeiffer
Tage wie dieser
Komödie
1997
Batman & Robin
Fantasyfilm
1997
Projekt: Peacemaker
Actionfilm
1998
Der schmale Grat
Kriegsdrama
1998
Out of Sight
Krimikomödie
1999
South Park
Zeichentrick
1999
Three Kings
Kriegsfilm
2000
Der Sturm
Drama
2000
Fail Safe - Befehl ohne Ausweg
Politthriller
2000
O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee
Komödie
2001
Ocean's Eleven
Komödie
2001
Spy Kids
Krimikomödie
2002
Und drehen wir noch ein Ding? Die Jungs brauchen
wieder Kohle
Safecrackers oder Diebe haben's schwer
Krimikomödie
2002
Solaris
Sciencefiction-Drama
2003
Hier stimmt doch was nicht! George Clooney und
Catherine Zeta-Jones
Ein (un)möglicher Härtefall
Komödie
2003
Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind
Drama
2003
Mission 3D
Acrionkomödie
2004
Ocean's Twelve
Thrillerkomödie
2005
Good Night, and Good Luck
Drama
2005
Syriana
Thriller
2006
The Good German
Thriller
2007
Michael Clayton
Thriller
2007
Ocean's Thirteen
Krimikomödie
2008
Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?
Komödie
2009
Der fantastische Mr. Fox
Animationsfilm
2009
Der Guru und sein Zögling: Jeff Bridges und George
Clooney (Hintergrund)
Männer, die auf Ziegen starren
Satire
2009
Up in the Air
Tragikomödie
2010
The American
Thriller
2011
The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Tragikomödie
2011
The Ides of March - Tage des Verrats
Drama
2012
Anton Corbijn Inside Out
Dokumentarfilm
2014
Monuments Men - Ungewöhnliche Helden
Drama
2015
A World Beyond
Sciencefiction
2016
Hail, Caesar!
Musikkomödie
2016
Money Monster
Thriller
2018
Michael Moore (links) und Donald Trump saßen vor etwa 20 Jahren gemeinsam in einer Talkshow. Moore schämt sich heute dafür, dass er damals zu nett zum heutigen Präsidenten war.
Fahrenheit 11/9
Dokumentarfilm

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