Quentin Tarantino

Ein gemachter Mann: Quentin Tarantino. Vergrößern
Ein gemachter Mann: Quentin Tarantino.
Fotoquelle: cinemafestival/shutterstock.com
Quentin Tarantino
Geboren: 27.03.1963 in Knoxville, Tennessee, USA

Quentin Tarantino wuchs in Los Angeles auf, wo er nach wie vor lebt und arbeitet. Ohne formale Ausbildung, dafür mit umso mehr Filmen im Kopf (Tarantino war als Angestellter der Videothek Video Archives über Jahre hinweg bis in die Niederungen der Filmgeschichte eingearbeitet), versuchte er sich nebenbei als Schauspieler, aber ein Auftritt als Elvis-Imitator in einer Episode von "Golden Girls" war zunächst alles, was man ihm anbot.

Mitte der Achtzigerjahre begann Tarantino aus eigenem Antrieb, Drehbücher zu schreiben, obwohl er weder eine Filmschule besucht noch eine Ausbildung abgeschlossen hatte. Sein erstes Skript, "True Romance", das er als 20-jähriger schrieb, wurde 1993 für die Leinwand adaptiert, ebenso wie zwei weitere seiner frühen Bücher, "Natural Born Killers" (1994) und "From Dusk till Dawn" (1996).

Außerdem bastelte Tarantino an vielen Drehbüchern mit, blieb aber meistens ungenannt. Darunter befanden sich Hollywood-Hits wie "Crimson Tide - In tiefster Gefahr" (1995) und "The Rock - Fels der Entscheidung" (1996). Nach einer Einladung an das renommierte Sundance Institute, wo er am "Director's Workshop and Lab" teilnehmen durfte und sich unter Anleitung von Regie-Veteranen wie Sydney Pollack, Terry Gilliam, Jon Amiel und Volker Schlöndorff in der Rolle des Filmemachers übte, machte er sich 1991 daran, sein Drehbuch "Reservoir Dogs" zu verfilmen.

Der harte Krimi um sechs Gangster, die einen Verräter in ihrer Mitte aufzuspüren versuchen, wurde von der Kritik hochgelobt und verschaffte Tarantino über Nacht Kult-Status. Mit geringem Budget gedreht, faszinierte der Film Kritik und Publikum auch Jahre nach seinem Start. Mitternachtsvorführungen in den USA und Europa finden immer noch großen Anklang. Mit dem wahnwitzigen Episoden-Krimi "Pulp Fiction", seiner 1994 in Cannes mit der begehrten Goldenen Palme ausgezeichneten zweiten Regiearbeit, etablierte sich Quentin Tarantino endgültig als radikaler und innovativer Filmemacher.

"Pulp Fiction" gewann zahlreiche weitere internationale Auszeichnungen, wurde für sieben Oscars nominiert und erhielt die begehrte Trophäe für das beste Original-Drehbuch (von Quentin Tarantino und Roger Avary). Kurz darauf schrieb und inszenierte Tarantino eine Episode für den Film "Silvester in fremden Betten", in der er - wie schon in "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" - auch selbst als Schauspieler auftritt. 1997 realisierte Tarantino mit "Jackie Brown" die Verfilmung des Kult-Romans "Rum Punch", 2003 den überflüssigen Actionfilm "Kill Bill - Volume 1" und die Fortsetzung "Kill Bill - Volume 2". 2005 war er Gastregisseur bei dem Comic-Spektakel "Sin City" und hatte einen kurzen Auftritt vor der Kamera in "Muppets: Der Zauberer von Oz". 2007 schließlich entstand Tarantinos Trash-Klamotte "Death Proof - Todsicher", 2009 folgte der hochgelobte Actionfilm "Inglourious Basterds" und 2012 der Western "Django Unchained" mit Jamie Foxx in der Rolle des ersten schwarzen Djangos. Für sein Originaldrehbuch wurde Tarantino erneut mit dem Oscar ausgezeichnet.

Tarantino übernahm außerdem Gastrollen in zahlreichen Filmen befreundeter Regisseure wie etwa in "Desperado" (1995) und "From Dusk till Dawn" von Robert Rodriguez, "Somebody To Love" (1994) von Alexandre Rockwell, "Destiny - Ein schicksalhafter Coup" (1995), "Girl 6" von Spike Lee und in der "From Dusk..."-Dokumentation "Full Tilt Boogie". Einen privaten Traum erfüllte er sich, als er bei einer Episode der Arzt-Serie ER (Emergency Room) Regie führte.

Mit seinem Partner Lawrence Bender betreibt Tarantino die Produktionsfirma A Band Apart, die neben Tarantinos eigenen Filmen auch Robert Rodriguez' "From Dusk Till Dawn" (mit Tarantino in einer Hauptrolle), Roger Avarys "Killing Zoe" (1994), "Schnappt Shorty!" (1995) und Reb Braddocks "Curdled" (1996) realisierte. Unter dem Dach von Miramax gründeten Tarantino und Bender im Sommer 1995 zwei neue Firmen: A Band Apart Commercials und Rolling Thunder Productions. Mit Rolling Thunder hat sich für Tarantino ein Traum erfüllt: Er darf pro Jahr bis zu vier Filme einkaufen und herausbringen, wobei sein Interesse dem unabhängigen Film und außeramerikanischen Produktionen gilt. Die ersten Titel, die unter dem Rolling-Thunder-Label erschienen, sind Wong Kar-Wais "Chungking Express", Takeshi Kitanos "Sonatine" und Jack Hills "Switchblade Sisters".

1997 kam mit A Band Apart Records, die unter Madonnas Label Maverick Records hauptsächlich Soundtracks veröffentlichen wird ("Jackie Brown" macht den Anfang), eine weitere Firma hinzu. 1998 arbeitete Tarantino an dem "From Dusk Till Dawn"-Nachfolge-Projekte "Texas Blood Money" - hier lieferte er die Story - und drehte "The Hangman's Daughter".


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