Christopher Nolan

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Fotoquelle: aspen rock/shutterstock.com
Christopher Jonathan James Nolan
Geboren: 30.07.1970 in London, England

Christopher Jonathan James Nolan wusste bereits als Kind, dass er Regisseur werden wollte. Mit sieben Jahren nahm er die Super-8-Kamera seines Vaters und filmte seine Actionfiguren. Während er am University College in London englische Literatur studierte, produzierte er 1998 den Low-Budget-Spielfilm "Following", bei dem er nicht nur für die Regie, sondern auch für die Kamera verantwortlich war und das Drehbuch schrieb.

Mit Hilfe von Freunden und Familienmitgliedern, die zum Teil als Schauspieler dienten, schaffte er es, mit einem Budget von 6000 US-Dollar den Film auf die Kinoleinwand zu bringen. Der Film brachte ihm Anerkennung in der Branche und ermöglichte ihm so, mit dem kleinen Erfolg und Verdienst sein nächstes Projekt zu finanzieren.

"Memento" brachte ersten großen Erfolg

Der Kriminalfilm "Memento" (2000), der auf der von seinem Bruder Jonathan verfassten Kurzgeschichte "Memento mori" basiert, brachte den Brüdern großen Erfolg und viele Auszeichnungen. Darunter auch eine Oscar-Nominierung für das Beste Originaldrehbuch. Im Jahr 2002 besetzte er die englisch-sprachige Adaption von "Insomnia" mit berühmten Schauspielern wie Robin Williams und Hilary Swank. Sein zweites Werk kam aber nicht an seinen ersten Film "Memento" heran.

2005 sprach er die große Film Firma Warner Bros. auf ein neues Vorhaben an: die Erschaffung eines neuen Batmans. "Batman Begins" war bis dahin sein größtes Projekt und wurde ein sehr erfolgreiches dazu.

Christopher Nolan brachte 2006 einen weiteren Film in die Kinos. "Prestige - Meister der Magie" brachte ihm überwiegend positive Kritik ein und zeigte, dass Nolan ein Garant für fesselnde und faszinierende Filme ist. In dem Thriller tauchten bekannte Gesichter wie Christian Bale und Michael Caine auf, die auch in seinem vorherigen Film "Batman Begins" mitspielten.

"The Dark Knight" spielt über eine Milliarde US-Dollar ein

Die Fortsetzung der Batman Trilogie "The Dark Knight" erschien 2008 auf der Leinwand und brach alle Rekorde. Der Film wurde insgesamt in 4366 Kinos gezeigt und spielte über eine Milliarde US-Dollar ein und auch die Kritiker waren von Christopher Nolans Werk begeistert. Der Film war ebenso düster wie sein Vorgänger. Doch die starke Handlung und optimale Besetzung ließen auch hier das Publikum jubeln. "The Dark Knight" war besonders in den Schlagzeilen, da Heath Ledger, der den Joker in dem zweiten Teil der Trilogie verkörperte, nach den Dreharbeiten verstarb.

Auch mit seinem 2010 erschienenen Scienceficiton-Film "Inception" sprach Nolan ein breites Publikum an. Durch die ungewöhnliche und verwirrende Handlung wurde er zu einem der meist diskutierten Filme des Jahres. Für "Inception", besonders für das Drehbuch, erhielt Nolan viele Auszeichnungen.

Nolan zögerte 2012 die Batman Reihe mit "The Dark Knight Rises" ohne Heath Ledger als legendären Joker fortzusetzen, ließ sich dann aber dazu überreden die Trilogie abzuschließen.

Der dritte Teiler der Reihe konnte zwar nicht das Einspielergebnis in den USA übertreffen, aber weltweit spielte es mehr US-Dollar als sein Vorgänger ein. Christopher Nolan erhielt viel Lob für seine Arbeit, aber auch viele negative Kommentare. Er sei zu ambitioniert, könne das aber nicht richtig umsetzen und würde nichts Neues bieten.

"Man of Steel" floppt, "Interstellar" stark

Bei seinem nächsten Projekt widmete er sich erneut dem Comic-Genre und brachte mit "Man of Steel" Superman wenig erfolgreich zurück in die Kinos. 2014 erschien "Interstellar" auf der großen Leinwand. Der Sciencefiction-Film überzeugt mit atemberaubenden Bildern und mit einer Handlung, die Nolan bis ins kleinste Detail durchdacht hat.

"Interstellar" erntete dennoch teils negative Kritik, da er untypisch für Nolans Arbeit sei und dieses Mal nicht die Action, sondern viele philosophische Ansätze und Überlegungen die Handlung bestimmen. Auf der anderen Seite ist der Film aber auch typisch für ihn, denn Nolan arbeitete auch hier höchst sorgfältig und wissenschaftliche Berater - u.a. den Astrophysiker Kip Thorne - halfen ihm dabei.

Weitere Filme von Christopher Nolan: "Doodleburg"(1997).

Text: Mara Blum.


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