Marion Cotillard

Marion Cotillard
Geboren: 30.09.1975 in Paris, Frankreich

In ihrer Heimat war Marion Cotillard bereits durch ihre Rollen in Luc Bessons Kinoerfolg "Taxi" (1998) und in den Nachfolgern "Taxi Taxi" (2000) und "Taxi 3" (2003) bekannt. Hierzulande gelang ihr allerdings erst mit ihrer Rolle der legendären Edith Piaf in "La vie en rose" (2007) der Durchbruch. Der Oscar-Jury war das 2008 die Trophäe als beste Hauptdarstellerin wert - gegen so brillant spielende Konkurrenz wie etwa Julie Christie in dem hervorragenden Drama "An ihrer Seite".

Allerdings wurde schon Marions Arbeit für Jean-Pierre Jeunets "Mathilde - Eine große Liebe" (2004) hochgelobt und brachte ihr den César als beste Nebendarstellerin ein. Ihre zweite César-Nominierung erhielt sie 2001 für Gilles Pacquet-Brenners "Les jolies choses". Ihr US-Debüt gab die schöne Marion 2003 schließlich als Josephine in Tim Burtons farbenprächtigem Märchen "Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht" (2003).

Die Tochter französischer Bühnenschauspieler startete ihre Karriere bereits im Alter von sechzehn Jahren in Philippe Harels Liebesfilm "Die Geschichte des Jungen, der geküsst werden wollte" (1993). Zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon neben Adrian Dunbar eine kleine Episodenrolle in der Serie "Highlander" (1992) gespielt. Nach einem kleinen Part als Studentin in der Liebeskomödie "Ich und meine Liebe" hatte sie eine erste größere Rolle in Coline Serreaus Scifi-Komödie "Besuch vom andern Stern" (1996). Danach sah man die Darstellerin vorwiegend in französischen Filmen, die in Deutschland bislang nicht den Weg ins Kino oder auf den Bildschirm fanden.

Nach ihrer Hauptrolle in dem sehenswerten TV-Krimi "Flucht durch Nizza" (2000) spielte sie die Titelrolle in "Lisa" (2001) und war danach unter anderem in den Filmen "Eine ganz private Affäre" (2002), "Liebe mich, wenn du dich traust" (2003), "Ma vie en l'air" (2005) und "Cavalcade" (2004) zu sehen. Nachdem Cotillard für Abel Ferrara als Gretchen Mol in "Mary" vor der Kamera stand – der Film wurde 2005 auf dem Filmfestival in Venedig mit dem Spezial-Preis der Jury ausgezeichnet -, drehte die viel beschäftigte Schauspielerin "Du & Ich" (2006) und "Fair Play" (2006). Außerdem verdrehte sie Russell Crowe in Ridley Scotts missratener Tragikomödie "Ein gutes Jahr" den Kopf. Im Mai 2011 wurde die attraktive Darstellerin erstmals Mutter. Vater des kleinen Sohnes ist Schauspielkollege Guillaume Canet, der auch die Regie in der meisterhaft inszenierten Tragikomödie "Kleine wahre Lügen" (2010) führte. Ein weiterer Film, der Cotillards schauspielerische Qualität, ihr Talent und ihre Schönheit unsterblich macht.

Glanzpunkte setzte sie danach in weiteren Werken wie Christopher Nolans mit vier Oscars ausgezeichnetem Scifi-Actioner "Inception" (2010), man sah sie in Woody Allens Geniestreich "Midnight in Paris" (2011), Steven Soderbergh besetzte sie in seinem Actionthriller "Contagion" und erneut unter der Regie von Nolan stand sie 2012 für dessen Blockbuster "The Dark Knight Rises" vor der Kamera. Grandios ist darüber hinaus ihre Darstellung einer Schwertwal-Trainerin in dem Drama "Der Geschmack von Rost und Knochen" (2012), die bei einem Unfall beide Unterschenkel verliert und deshalb am Leben verzweifelt.

Weitere Filme mit Marion Cotillard: "Théo la tendresse" (1996), "Interdit de vieillir" (1998), "Krieg im Oberland", "Eine andere Welt", "Furia", "Eine andere Welt" (alle 1999), "Heureuse", "Boomer" (beide 2001), "Black Box" (2005), "La Môme" (2007), "Public Enemies", "Nine" (beide 2009).


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