Michael Fassbender

Macht immer eine gute Figur: Michael Fassbender. Vergrößern
Macht immer eine gute Figur: Michael Fassbender.
Fotoquelle: magicinfoto/shutterstock.com
Michael Fassbender
Geboren: 02.04.1977 in Heidelberg, Deutschland
Sternzeichen: Widder

Der Sprung vom Historiendrama zum Sciencefiction-Blockbuster fällt ihm leicht. So leicht, dass man ihm schon eine weitaus größere Vielseitigkeit zuspricht, als sie zum Beispiel ein Christian Bale besitzt. Auf Zack Snyders Actionspektakel "300" (2007) folgte Steve McQueens Drama "Hunger" (2008). Nach Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) übernahm er eine Rolle in Neil Marshalls "Centurion" (2010) als Centurion Quintus Dias. Und 2011 sieht man ihn als Magneto in "X-Men: Erste Entscheidung" und als Mr. Rochester in "Jane Eyre" - zwei vollkommen unterschiedliche Filme, zwei vollkommen unterschiedliche Rollen, doch in beide schlüpft Michael Fassbender chamäleongleich hinein - und zwar mit Haut und Haaren.

Seine Filmkarriere begann der Sohn eines Deutschen und einer Irin 2001 in der TV-Serie "Hearts and Bones". Noch im selben Jahr hatte er seine erste größere Rolle. In dem von Steven Spielberg und Tom Hanks produzierten zehnteiligen Dokudrama "Wir waren wie Brüder" spielte der 1,83 Meter große Heidelberger Sgt. Burton 'Pat' Christenson. Michael Fassbender wurde zwar in der romantischen Stadt am Neckar geboren, wuchs aber im irischen Killarney auf, neben englisch spricht er fließend deutsch, weist in Interviews aber gerne auf seine kleinen Deutsch-Defizite hin und bevorzugt seine "Muttersprache". Bevor er 2001 erstmalig vor der Kamera stand, erhielt er eine Schauspielausbildung am Drama Centre in London. Nach "Wir waren wie Brüder" folgten einige TV-Produktionen. Unter anderem stand er neben Rupert Everett für "Sherlock Holmes - Der Seidenstrumpfmörder" (2004) vor der Kamera und übernahm eine Rolle in einem Guinness Fernsehspot. Darüber hinaus sah man ihn auch in der britischen Serie "Hex" (2004-2005), die gerne als britische Buffy, der Vampirkiller-Version beschrieben wird. 13 Folgen lang schlüpfte er in die Rolle des Azazeal. 2006 dann sein erster Auftritt in einem Hollywoodstreifen. In dem bereits erwähnten "300" sah man ihn als - perfekt durchtrainierten - Stelios an der Seite von David Wenham und Gerard Butler. Ein Jahr später folgte François Ozons Kostüm-Drama "Angel - Ein Leben wie im Traum".

Sehr viel mehr Aufsehen erregte Michael Fassbender mit seiner Darstellung als Bobby Sands in "Hunger" (2008). Die Rolle als vom Hungerstreik geschwächtes IRA-Mitglied brachte ihm den British Independent Film Awards 2008 ein. Um die letzten sechs Wochen im Leben des weltbekannten Häftlings adäquat darstellen zu können, setzte sich Fassbender selbst auf eine strikte Diät. Pro Tag nahm er nur eine minimale Menge an Kalorien zu sich und verlor im Laufe der Dreharbeiten mehr als 16 Kilogramm. Eine ähnlich drastische Film-Diät hatte seinerzeit Christian Bale für "The Machinist" auf sich genommen. Doch Michael Fassbender ließ sich nicht nur körperlich voll und ganz auf die Rolle ein, sondern überzeugte auch durch seine grandiose schauspielerische Leistung. Eine Leistung, die er auch immer mal wieder auf der Bühne zum Besten gibt. 2006 beim Edinburgh Festival Fringe sah man ihn als Michael Collins in Mary Kennys Drama "Allegiance". Es folgte eine Bühnenversion von Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" - zu dem Zeitpunkt wusste der irische Mime noch nicht, dass der amerikanische Kultregisseur ihm 2009 zum internationalen Durchbruch verhelfen sollte. Der Part als britischer Lt. Archie Hicox in Tarantinos blutrünstiger Rache-Story "Inglourious Basterds" brachte ihm weltweite Anerkennung ein. Fassbenders Deutsch-Kenntnisse und sein leichter deutscher Akzent waren für seine Darstellung durchaus hilfreich - auch wenn das in der synchronisierten, deutschen Version natürlich nicht deutlich wird.

Ein Hingucker ist Michael Fassbender auch in Andrea Arnolds furiosem Jugendporträt "Fish Tank" (2009). Das britische Drama der für ihren Kurzfilm "Wasp" mit dem Oscar gekürten Regisseurin erhielt zu Recht in Cannes den Preis der Jury. Anschließend stand Fassbender neben Josh Brolin, John Malkovich und Megan Fox für den Mystery-Western "Jonah Hex" (2010) vor der Kamera. Wer glaubt, dass Blockbuster-Kino an darstellerischer Qualität vermissen lässt, der sollte unbedingt der Scifi-Action "X-Men: Erste Entscheidung" (2011) eine Chance geben. In Matthew Vaughns Prequel zu den bisherigen X-Men-Filmen ("X-Men - Der Film", "X-Men 2" und "X-Men: Der letzte Widerstand") übernimmt Fassbender gekonnt den Part als Erik Lehnsherr, der im Laufe der Story zu "Magneto" wird und einen persönlichen Rachefeldzug gegen den Mörder seiner Mutter startet. Michael Fassbender liefert einmal mehr eine wahre Meisterleistung ab und kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass er durch seine Darstellung einen Platz in der ewigen Hitliste der berühmtesten Filmfieslinge einnehmen wird. In dem Actionspektakel, dass unter anderem durch die gelungenen Spezialeffekte überzeugt, gibt das detaillierte Spiel des sympathischen Deutsch-Iren - an der Seite des ebenfalls großartig agierenden James McAvoy in der Rolle als Charles Xavier - eine überzeugend-menschliche Komponente, die für die ideale Verbindung der einzelnen Story-Elemente sorgt.

Weiter Filme und Serien mit Michael Fassbender: "NCS Manhunt" (TV-Serie), "Holby City" (TV-Serie, beide 2002), "Carla" (2003), "Maria Stuart - Blut, Terror und Verrat", "Julian Fellowes Investigates: A Most Mysterious Murder - The Case of Charles Bravo", "A Bear Named Winnie" (alle 2004), "William and Mary" (TV-Serie), "Murphy's Law" (TV-Serie), "Our Hidden Lives" (alle 2005), "Der Preis des Verbrechens" (TV-Serie), "Agatha Christie's Poirot" (TV-Serie, beide 2006), "Wedding Belles" (2007), "Eden Lake", "Die Mätresse des Teufels" (Mehrteiler, beide 2008), "Blood Creek" (2009), "Centurion - Fight or Die" (2010), "Eine dunkle Begierde", "Shame", "Haywire" (alle 2011), "Prometheus - Dunkle Zeichen" (2012), "The Counselor", "12 Years a Slave" (beide 2013), "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" (2014), "Macbeth", "Steve Jobs" (2015).


Alle Filme mit Michael Fassbender
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