Zum dritten Mal stürzt sich die jüngere Generation der X-Men in einen Kampf, bei dem es um nichts Geringeres als die Rettung der Menschheit geht. Zwar tut Charles Xavier (James McAvoy) den Albtraum von Jean Grey (Sophie Turner), der den Untergang der Welt voraussagt, als Hirngespinst ab, doch er muss erkennen, dass er es ist, der sich irrt.

Denn der uralte und mächtige Mutant Apocalypse (Oscar Isaac) ist zurückgekehrt und will die Macht an sich reißen. Dazu sucht er sich vier Gefolsgleute, zu denen auch Charles' Rivale Magneto (Michael Fassbender) gehört. Es ist nun an den jungen X-Men wie Mystique (Jennifer Lawrence) und Beast (Nicholas Hoult), die sich anbahnende Schreckensherrschaft zu verhindern und den Krieg gegen Apocalypse für sich zu entscheiden.

Blockbuster-Spektakel

Bryan Singer sitzt nun schon zum vierten Mal für einen "X-Men"-Film auf dem Regie-Stuhl und liefert dabei eine hochwertige Arbeit ab, wie man sie für dieses Franchise gewohnt ist. Atemberaubende Bilder, viel Action und eine große Portion Drama und Spannung machen auch den aktuellsten Ableger der Reihe zu einem Blockbuster, für den sich der Kinobesuch lohnt.

Doch es ist nicht nur das Äußere, das zu begeistern weiß, sondern auch die Leistung der Darsteller wie James McAvoy und Michael Fassbender. Dabei verbindet Singer wie schon in "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" die alte und neue Generation der Kämpfer geschickt – inklusive eines Auftritts von Hugh Jackman als Wolverine, der bisher in noch jedem Teil zu sehen war.