Mit Räubern und Dieben will im echten Leben kaum jemand etwas zu tun haben. Aber im Film, wenn sie ausreichend charismatisch und obendrein attraktiv sind: an Beliebtheit kaum zu überbieten! Insofern hat Amazon für die Kino-Produktion "Crime 101" durchaus ein sehr vielversprechendes Genre aufgegriffen. Chris Hemsworth spielt in dem Actionthriller einen überaus smarten und gewitzten Ganoven, der für einen letzten großen Coup noch einmal alles riskiert.
Mike Davis (Hemsworth) hat schon viele Raubüberfälle erfolgreich durchgezogen, immer irgendwo entlang der Route 101. Nie wurde er erwischt. Er könnte sich mit dem, was er bislang zur Seite geschafft hat, sofort zur Ruhe setzen. Aber lieber erst noch eine letzte ganz große Nummer, die alle bisherigen in den Schatten stellt. Ein Gangster mit viel Charme ist er, aber auch einer, der nur schwerlich genug kriegt. Ob ihm das zum Verhängnis wird? Für seinen vermeintlich letzten Raub tut er sich mit einer Versicherungsmanagerin (Halle Berry) zusammen, das schafft ganz neue Möglichkeiten. Aber es gibt Konkurrenz, und auch die Polizei (verkörpert durch Mark Ruffalo) schläft nicht.
Die Figur Mike Davis basiert ursprünglich auf einer Novelle des US-Autoren Don Winslow. Hauptverantwortlich für die Verfilmung ist der britische Regisseur und Autor Bart Layton, der "Crime 101" als Hochglanz-Heist-Movie mit allem Drum und Dran inszenieren durfte: coole Sprüche, Verfolgungsjagden in teuren Autos, viel Bling-Bling und zahlreiche zwielichtige Figuren, die sich nicht so einfach in die Karten schauen lassen. Neben den Superstars Chris Hemsworth, Halle Berry und Mark Ruffalo stehen auch Barry Keoghan und Hollywood-Haudegen Nick Nolte auf der Besetzungsliste.