Von Vancouver nach Hollywood: Ryan Reynolds.
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Ryan Reynolds

Ryan Rodney Reynolds
Lesermeinung
Geboren
23.10.1976 in Vancouver, Kanada
Alter
44 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Mit seiner Hauptrolle in "Ein Trio zum Anbeißen", einer populären Sitcom über drei Twens, die sich in Boston ein Apartment teilen, spielte sich der junge Kanadier Ryan Reynolds in die Notizbücher vieler Hollywoodproduzenten. Seit diesem TV-Erfolg brachte ihm komödiantisches Talent und Timing mehrere Rollen in Kinofilmen ein. Dass Ryan aber auch in ernsteren und dabei abgründigen Rollen überzeugen kann, zeigte er in 2010 als Eingeschlossener in "Buried - Lebend begraben" (2010).

Ryan Reynolds stammt aus Vancouver und war zu Beginn seiner Karriere in verschiedenen bekannten TV-Serien zu sehen, die in Kanada gedreht wurden, darunter "The Outer Limits" und "Akte X". In dieser Zeit ergatterte er auch eine Nebenrolle in Jeff Bleckners hoch gelobtem TV-Drama "Serving in Silence: The Magarethe Cammermeyer Story" (1994). Darin spielte Glenn Close eine lesbische Offizierin, die gegen ihre Entlassung aus der Armee klagte.

Obwohl Reynolds 1993 in Gil Walkers Drama "Ordinary Magic" in der Hauptrolle eines indischen Teenagers sein Kinodebüt feiern konnte, war er mit der beruflichen Situation in Kanada unzufrieden und versuchte in der zweiten Hälfe der Dekade sein Glück in Kalifornien. Nach einer Nebenrolle in Jonathan Kaplans für das US-Fernsehen realisierten Truman Capote-Adaption "Kaltblütig" (1996) und seinem Durchbruch mit seiner eigenen Sitcom nahmen die Angebote der Spielfilmproduzenten zu.

So sah man Reynolds als Kate Capshaws Sohn in Howard Anconas Komödie "Alarm-Profis" (1997), in Mitch Marcus' Horrorkomödie "Frankenstein lebt" (1998) sowie an der Seite von Gaby Hoffmann und Mia Farrow in Colette Bursons Teenager-Komödie "Coming Soon - Kommt sie, kommt sie nicht?". 1999 spielte er mit den Teen-Shootingstars Kirsten Dunst und Michelle Williams in Andrew Flemings Politsatire "Ich liebe Dick" (1999). Überflüssig waren danach Reynolds nächste Filmprojekte, die Komödien "Wild X-Mas" (2005), "Adventureland" (2006), "Vielleicht, vielleicht auch nicht" (2007) und "Selbst ist die Braut" (2009).

Dramatisches Talent zeigte Reynolds in Martin Cummins' Porträt eines Drogensüchtigen "We All Fall Down" sowie in Jeff Probsts Thriller "Finder's Fee", der Reynolds neben James Earl Jones und Matthew Lillard in einer großen Rolle glänzen ließ. 2002 fand der Kanadier wieder zur Komödie zurück, spielte in Walt Beckers Regiedebüt "Buying the Cow" und unter dem gleichen Regisseur in "Party Animals", bevor man ihn in dem gestylten Thriller "Foolproof - Ausgetrickst", in "Blade Trinity" (2004) und dem völlig überflüssigen "The Amityville Horror" (2005) sah. Deutlich besser waren dagegen das Drama "Zurück im Sommer" (2008) und die Fantasyaction "X-Men Origins: Wolverine" (2009), während "Green Lantern" (2011) nicht zu überzeugen wusste.

Privat ist Reynolds seit September 2011 mit der Schauspielerin Blake Lively liiert, die er am 9. September 2012 heiratete. Ende Dezemeber 2014 bekam das Paar ihr erstes gemeinsames Kind.

Weitere Filme mit Ryan Reynolds: "Safe House" (2012), "R.I.P.D. 3D", "Die Croods" (beide 2013), "The Voices" (2014), "Die Frau in Gold" (2015).

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