Der Kriegsveteran James Howlett ist vom Schicksal arg gebeutelt. Von Kampferlebnissen traumatisiert, kann er auch den Tod seiner Freundin nur schwer verkraften. Er lässt sich auf das geheime Experiment "Weapon X" ein. Dabei wird sein Skelett mit dem unzerstörbarem Metal Adamantium verwoben. Fortan schleicht er als Mutant Wolverine durch die Lande, um sich an seinem Bruder Victor zu rächen, weil dieser den Tod der Freundin zu verantworten hat ...

Was in der Comic-Welt schon vor Jahrzehnten der Fall war, tritt nun auch im Filmgeschäft ein: Nach der erfolgreichen "X-Men"-Trilogie ("X-Men - Der Film", "X-Men 2", "X-Men: Der letzte Widerstand") gibt es ein Spin-Off um den Marvel-Helden "Wolverine", das dessen Vorleben erzählt. Die komplexe Geschichte mit stets überraschenden Wendungen bietet dem geneigten Publikum packende Superhelden-Unterhaltung mit einem vor allem die Damenwelt entzückenden Hugh Jackman und einem durchaus diabolisch auftretenden Liev Schreiber als Gegenpart. Dass hier "Tsotsi"-Macher Gavin Hood Regie führte, ist eigentlich völlig egal. Er musste sich den Gepflogenheiten Hollywoods unterordnen. Innerhalb des Comic-Universums ist dies dennoch eine gelungene Verfilmung, die sogar noch düsterer daherkommt als die Werke der Trilogie.

Foto: Fox