Sie sind für viele das "heißeste" Leinwand-Paar, das Hollywood momentan zu bieten hat – und das in einer Geschichte, die im Original bereits 179 Jahre alt ist: Margot Robbie und Jacob Elordi. Kaum eine Kritik, die nicht auf das besondere Knistern zwischen den beiden Stars in "Wuthering Heights – Sturmhöhe" hinweist. Wobei da, dass wissen Kenner der literarischen Vorlage, natürlich noch viel mehr ist. Liebe, Obsession, Wut, Rache, Versöhnung – mehr Drama geht kaum.
Die britische Schriftstellerin Emily Brontë (1818 bis 1848) veröffentlichte im Lauf ihres recht kurzen Lebens nur diesen einen Roman (und das unter dem Pseudonym Ellis Bell): Die Larger-than-Life-Tragödie "Wuthering Heights" (1847) fand seinerzeit wenig Anklang im viktorianischen England, gilt heute aber als "Klassiker" der britischen Literatur. Zwischen dem Stroh einfacher Gutshöfe und hochherrschaftlichen Anwesen irgendwo in Yorkshire arbeitet der Roman sich durch drei Generationen und deren komplizierte Beziehungen. Im Fokus steht vor allem die Amour fou zwischen Catherine (Margot Robbie) und ihrem Adoptivbruder Heathcliff (Jacob Elordi), der einst als Waisenjunge von der Familie Earnshaw aufgenommen wurde.
Margot Robbie ("Barbie") gehört schon seit Jahren zur A-Prominenz im internationalen Filmgeschäft, und nach Einschätzung vieler Expertinnen und Experten dürfte auch Jacob Elordi mit "Wuthering Heights" endgültig zum Superstar aufsteigen, nachdem er sich zuletzt bereits über seine erste Oscarnominierung ("Frankenstein", bester Nebendarsteller) freuen konnte. Zum besonderen Qualitätsanspruch des opulent ausgestatteten neuen Dramas trägt auch Regisseurin und Drehbuchautoriun Emerald Fennell bei, die bereits mit "Promising Young Woman" (2020, Oscar für das beste Originaldrehbuch) ihr Talent unter Beweis stellte. Nach Adaptionen von 1939, 1970, 1992 und 2011 präsentiert sie mit "Wuthering Heights – Sturmhöhe" bereits die fünfte Verfilmung von Emily Brontës Roman.