Cloris Leachman

Lesermeinung
Geboren
30.04.1926 in Des Moines, Iowa, USA
Gestorben
27.01.2021 in 
Sternzeichen
Biografie

Cloris Leachman war eine mit Preisen überhäufte Schauspielerin und hat über 50 Filme in ihren Credits, sechs Fernsehserien, 35mm Fernsehfilme, ein Dutzend Fernsehspecials und zwei Dutzend Theaterproduktionen. Im Kino sah man sie 2008 in "The Women - Von großen und kleinen Affären", in "Spiel ohne Regeln" (2005), 2003 in der Komödie "Bad Santa", 2000 in "Aufgelegt!", 1999 trat sie in "Music Of The Heart" (Regie: Wes Craven) neben Meryl Streep, Angela Bassett, Aidan Quinn und Gloria Estefan auf. Sieben Emmy Awards, einen Golden Globe, einen British Academy Award (BAFTA) und einen Oscar gewann Leachman in ihrer mehr als 40 Jahre langen Karriere.

Zudem hatte sie ihre Auftritte in den Broadway-Produktionen "Showboat" und "Grandma Moses" und gewann die Herzen des Publikums und der Kritik in dem Spielfilm "Die Beverly Hillbillies sind los" (1993, Regie: Penelope Spheeris). In den Jahren zuvor spielte sie außerdem in "Now and Then - Damals und heute" (1995, Regie: Lesli Linka Glatter) und "Never Too Late" (1997, Regie: Giles Walker), mit Olympia Dukakis. "Beavis und Butthead machen's in Amerika" (1997, Regie: Mike Judge, Yvette Kaplan) lieh sie ihre Stimme.

Unter ihren früheren Spielfilmen sind "Zwei Banditen" (1969, Regie: George Roy Hill), "Die letzte Vorstellung" (1971, Regie: Peter Bogdanovich) - dafür wurde sie mit dem Academy Award ausgezeichnet -, Mel Brooks' Komödien "Frankenstein Junior" (1974), "Höhenkoller" (1977) und "Mel Brooks' verrückte Geschichte der Welt" (1980), sowie "Eine ganz irre Truppe (1979, Regie: Bruce Bilson), "Schattenspiele" (1986, Regie: Susan Shadburne) und "Bad Blues Girls" (1975, Regie: Jonathan Demme).

Fürs Fernsehen drehte sie "Double, Double Toil and Trouble" für ABC (in einer Doppelrolle spielte sie darin die gute und die böse Hexe) und das CBS Special "Nobody's Girl". Von 1970 bis 1975 schuf sie ein Porträt von Phyllis Lindstrom in "The Mary Tyler Moore Show" und erhielt vier Emmy Nominierungen und zwei Emmy Awards. 1976 wurde sie mit einer weiteren Emmy Nominierung sowie dem Golden Globe als beste Darstellerin in ihrer eigenen Spin-off Serie "Phyllis" geehrt.

Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen auch der Emmy von 1971 für "A Brand New Life", und noch ein Emmy für das "Cher"-Special von 1974. 1983 erhielt sie ihren fünften Emmy für "A Woman Who Willed A Miracle" und 1984 für einen 8-Minuten-Monolog anlässlich der 50jährigen Geburtstagsfeier der Screen Actors Guild. Zwei weitere Fernsehserien, in denen sie zu sehen war, sind "The Facts of Life" und "Walter and Emily". Cloris Leachman ist in zahlreichen Fernsehfilmen aufgetreten, einschließlich der Emmy-nominierten Darstellungen in "The Migrants", "It Happened One Christmas" und "Earnie Kocacs: Between the Laughter".

Aufgewachsen ist Cloris Leachman in der Gegend von Des Moines, Iowa. Bereits als Teenager hatte sie bei KRNT-KSO die Moderation ihrer eigenen Talkshow für Frauen. Sie besuchte die Northwestern University und war 1946 bei der Wahl der Miss America eine der fünf Kandidatinnen im Finale. Mit dem Geld fürs Stipendium zog sie nach New York, wo sie von Elia Kazan als Mitglied des Actors Studio aufgenommen wurde. Beinahe unmittelbar folgte ihr Broadway Debüt in "Sundown Beach". Danach trat sie in Broadwaystücken auf wie "Story for a Sunday Evening", wofür sie den Daniel-Blum-Theatre-World- Award bekam; "Come Back Little Sheba" mit Shirley Booth; und "As You Like It" mit Katharine Hepburn.

1955 gab sie ihr Leinwanddebüt mit dem Schocker "Rattennest" nach Mickey Spillane. Im folgenden Jahr trat sie zusammen mit Paul Newman in "The Rack" (1956, Regie: Arnold Laven) auf und später übernahm sie die Rolle der Mutter in der populären Serie "Lassie".

Cloris Leachman im TV

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