Brad Pitt

William Bradley Pitt
Geboren: 18.12.1963 in Shawnee, Oklahoma, USA

Eigentlich hätten Autor Brian Kessler und seine hübsche Freundin Carrie längst ahnen müssen, dass mit Early und seiner meschuggenen Freundin Adele etwas nicht stimmt. Doch sie nehmen sie mit quer durch Tennessee, Arkansas, Texas und Kalifornien. Und irgendwann dreht der gewalttätige Bursche durch.

1992 darf Brad Pitt in Dominic Senas Thriller "Kalifornia" so richtig die Sau rauslassen. Es war nach dem aufregenden One Night Stand mit Geena Davis in "Thelma & Louise" (1991) und nach dem episch ruhigen schönen Robert-Redford-Film "Aus der Mitte entspringt ein Fluss" (1991) die erste große Herausforderung für Brad Pitt. Er ist der Star und der Film wird zum Auftakt einer Blitzkarriere.

Es folgen Tony Scotts Actionthriller "True Romance" (1993) nach einem Drehbuch von Quentin Tarantino, Neil Jordans poetischer Horrorfilm "Interview mit einem Vampir" (1994) mit Pitt als Partner von Tom Cruise und schließlich die Familiensaga aus Montana "Legenden der Leidenschaft" (1994). War dies bereits ein Riesenerfolg an der Kinokasse, so kam in Terry Gilliams "Twelve Monkeys" (1995) als Nebendarsteller von Bruce Willis der Golden Globe dazu. Jetzt ist Brad Pitt nicht mehr zu halten: Als Bergsteiger Heinrich Harrer spielte er bei Jean-Jacques Annauds "Sieben Jahre in Tibet" (1997), und das war verbunden mit einer langen Wanderschaft vom Himalaya zu den österreichischen Bergen, den argentinischen Anden und den kanadischen Rockys.

Er will singen, doch niemand will ihn haben

William Bradley Pitt zieht schon früh mit seinen Eltern nach Springfield, Missouri. Da arbeitet Vater Bill als Manager eines Transportunternehmens. Seine Mutter Jane ist in der College-Verwaltung tätig, deshalb nimmt der Vater die Kinder, also Brad, Doug und Julie, oft auf seinen vielen Reisen mit. Brad hat eine tolle Stimme, bereits als Sechsjähriger fällt das im Kirchenchor auf. Brad studiert Journalismus, doch kurz vor dem Examen zieht es ihn nach Kalifornien. Er will singen, doch niemand will ihn haben. Er jobbt vor allem als Fahrer, bis er an eine Frau gerät, die ihm rät, sich als Schauspieler zu bewerben. Sie hat auch gleich die rechten Adressen bereit - heißt es in unterschiedlichen Biographien über Pitt. "Wer mich drängt, dem antworte ich nicht. Ich will die Stille nicht mit Unsinn füllen... Ich will alles auf das Notwendigste reduzieren, auch als Schauspieler. Das ist mein Stil: sparsame Bewegungen, reduzierte Sprache, klares denken...," so Pitt in einem Interview des SZ-Magazins. Heute zählt Brad Pitt zu den gefragtesten Schauspielern seiner Generation. Von 2000 bis 2005 war er mit seiner Schauspiel-Kollegin Jennifer Aniston verheiratet.

Viel Kritikerlob brachten Pitt auch seine Auftritte in David Finchers Regiearbeiten "Sieben" (1995) und "Fight Club" (1999), bevor er in Guy Ritchies "Snatch - Schweine und Diamanten" (2000) ständig unverständliches Zeug nuschelte. Sehr erfolgreich war darüber hinaus Steven Soderberghs Heist-Film "Ocean's Eleven" (2001) mit George Clooney sowie die Fortsetzungen "Ocean's Twelve" (2004) und "Ocean's Thirteen" (2007).

Nachdem ihn Joel und Ethan Coen in ihrem Comedythriller "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?" besetzt hatten und Pitt in David Fingers äußerst gelungenem Fantasy-Drama "Der seltsame Fall des Benjamin Button" geglänzt hatte, war er 2009 in der Rolle des Lieutenant Aldo Raine in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" an der Seite von Oscar-Gewinner Christoph Waltz zu sehen.

Oscar-Nominierung für "Moneyball"

2011 spielte Pitt in Terrence Malicks Drama "The Tree of Life" und in Bennett Millers "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball", den er mit seiner Produktionsfirma "Plan B Productions" auch produzierte. Für sein nuancenreiches Spiel in diesen Filmen gewann Pitt den New York Film Critics Circle Award und den National Society of Film Critics Award. Für seinen Part in "Moneyball" gab es außerdem Nominierungen für einen Screen Actors Guild Award, einen Golden Globe, einen BAFTA Award und einen Oscar. "Moneyball" war, ebenso wie "Tree of Life" für einen Oscar als Bester Film nominiert; "Tree of Life" gewann zudem beim Filmfestival von Cannes die Goldene Palme.

Eine besondere Auszeichnung erfuhr Brad Pitt bei den Filmfestspielen von Venedig 2007: Für seine brillante Verkörperung des Jesse James in Andrew Dominiks Western "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" wurde er in der Lagunenstadt als bester Darsteller ausgezeichnet. Für viel Wirbel in den bunten Gazetten sorgt allerdings auch immer wieder seine Beziehung mit Schauspielkollegin Angelina Jolie, mit der er seit Ende 2005 liiert ist. Das Paar heiratete schließlich im August 2014, bevor Jolie im September 2016 die Scheidung einreichte.

Brad Pitts Produktionsfirma "Plan B Entertainment" entwickelt und produziert Filme für das Kino und für das Fernsehen. Zu den bisherigen Plan-B-Produktionen gehören Tim Burtons "Charlie und die Schokoladenfabrik" (2005), Martin Scorseses "Departed - Unter Feinden", Ryan Murphys "Krass" (beide 2006), Michael Winterbottoms "Ein mutiger Weg" (2007), Robert Schwentkes "Die Frau des Zeitreisenden", Rebecca Millers "Pippa Lee" (beide 2009), Ryan Murphys "Eat, Pray, Love" sowie Matthew Vaughns "Kick-Ass" (beide 2010).

Weitere Filme mit Brad Pitt: "No Man's Land - Tatort 911", "Another World" (TV-Serie), "Unter Null" (alle 1987) "Happy Together - Das Chaos-Duo", "Gebot des Schweigens" (beide 1988), "Todesparty II" (1989), "Rufmord", "Glory Days" (TV-Serie), "Too Young To Die" (alle 1990), "Johnny Suede", "Rivalen" (beide 1991), "Cool World", "Drei Wege in den Tod" (beide 1992), "The Favor - Hilfe, meine Frau ist verliebt" (1993), "Sieben" (1995), "Sleepers" (1996), "Vertrauter Feind" (1997), "Rendezvous mit Joe Black" (1998), "Being John Malkovich" (1999), "The Mexican", "Spy Game - Der finale Countdown", "Ocean's Eleven" (alle 2001), "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind" (2002), "Troja" (2004), "Mr. und Mrs. Smith" (2005), "Babel" (2006), "Megamind" (Sprecher im Original, 2010), "Happy Feet 2" (Sprecher im Original), "Killing Them Softly" (2012), "World War Z", "The Counselor", "12 Years a Slave" (alle 2013), "Herz aus Stahl" (2014), "By The Sea", "The Big Short" (beide 2015).


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