Als auf der gesamten Welt nahezu parallel eine erschreckende Pandemie ausbricht, durch die normale Menschen in Sekundenschnelle in Zombies verwandelt werden, erlebt U.N.-Mitarbeiter Gerry Lane den Ausbruch in New York mit seiner Familie sozusagen hautnah. Gerade noch der tödlichen Gefahr entkommen, will Gerry zwecks möglichem Gegenmittel in Erfahrung bringen, wie und wo die Seuche ihren Anfang nahm. Für ihn beginnt eine Suche, für die er nicht nur von Kontinent zu Kontinent reisen muss, sondern ihn immer wieder mit bissigen Zombies konfrontiert ...

Der Erfolg der TV-Serie "The Walking Dead" weckte wohl die Hoffnung, dass Zombies auch auf der Leinwand erneut erfolgreich sein könnten. So drehte Marc Forster nach dem Bestseller von Max Brooks (Sohn von Regisseur Mel Brooks und Schauspielerin Anne Bancroft) diesen Endzeit-Reißer um virulente Beißer, die eine weltweite tollwutähnliche Epidemie auslösen. Doch ohne selbst infiziert zu werden, stolpert Brad Pitt hier von einem Schauplatz zum nächsten und muss sich permanent gegen die Untoten durchsetzen. Trotz einiger visueller Ideen (etwa die schnelle Fortbewegung der Infizierten oder die Erstürmung einer riesigen Schutzmauer über Körperberge) wandert diese Zombie-Mär dennoch weitestgehend über längst ausgetretene Horror-Pfade mit ihren typischen Klischees und Schockmomenten. Wirkliche Spannung kommt da selten auf.