Randy Quaid

Lesermeinung
Geboren
01.10.1950 in Houston, Texas, USA
Alter
70 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Der Mann mit dem ernsten Gesichtsausdruck ist der ältere Bruder des bekannten Stars Dennis Quaid. Er studiert an der University of Houston dramatische Kunst und wird von Peter Bogdanovich noch als Student entdeckt und in "Die letzte Vorstellung" (1971) besetzt. Geruhsam baut Randy seine Karriere auf, spielt viel Theater, geht wählerisch mit den Fernseh- und Kinoangeboten um. So fällt er immer wieder in eindrucksvollen Rollen auf, für seine Darstellung des Gegenspielers von Jack Nicholson in Hal Ashbys "Das letzte Kommando" (1973) wird er für den Oscar nominiert, einen Golden Globe erhält er 1987 für seine eindringliche Rolle des Lyndon B. Johnson in dem Fernsehfilm "LBJ: The Early Years".

Häufig sieht man ihn an der Seite seines Bruders wie in Walter Hills Spätwestern "Long Riders" (1979). Zuvor spielte er bereits in dem Oscar-gekrönten Gefängnisdrama "Midnight Express" (1977) und in Dan Curtis' Western "Der letzte Coup der Dalton-Gang" (1979). Von nun an geht es Schlag auf Schlag: Randy Quaid spielt in Harold Ramis' "Die schrillen Vier auf Achse" (1983) an der Seite von Chevy Chase und Beverly d'Angelo, in Robert Altmans Liebeskomödie "Fool for Love - Verrückt vor Liebe" (1985) mit Sam Shepard und Kim Basinger, in Allen Arkushs Komödie "Caddyshack II" (1988) und erneut mit Chevy Chase, diesmal unter der Regie von Jeremiah S. Chechnik in "Schöne Bescherung - Hilfe, es weihnachtet sehr" (1989).

Eine seiner aufregendsten Darstellungen ist der hinterhältig kannibalistische Vater in Bob Balaban's böser schwarzer Komödie "Parents", der hierzulande unter dem blöden Titel "Pfui, Daddy ist ein Kannibale" (1988) als Video vertrieben wird. 1990 arbeitet Quaid wieder mit Peter Bogdanovich zusammen, der ihn neben Jeff Bridges, Cybill Shepherd und Timothy Bottoms in "Texasville" besetzt, und noch im gleichen Jahr steht er in "Ein verrückt genialer Coup" (Regie: Howard Franklin, Bill Murray) neben Bill Murray und Geena Davis vor der Kamera.

Unter der Regie von David Wickes spielt er in der Mary-Shelley-TV-Adaption "Frankenstein" (1993) das furchterregende Monster, und in der von Tom Stern und Harald Winter inszenierten Horrorkomödie "Freaked" (1993) ist er neben Brooke Shields und Megan Ward zu sehen. In Ron Howards "Schlagzeilen - Je härter, desto besser" (1994), eine Satire auf eine Nachrichtenredaktion überzeugt Randy Quaid als Reporter, ein Jahr später steht er neben Sharon Stone und Rob Morrow in Bruce Beresfords "Last Dance" vor der Kamera. In dem Trottelfilm "Kingpin" spielt Quaid an der Seite von Woody Harrelson einen Bowling-Spieler, und in Roland Emmerichs Kassenknüller "Independence Day" neben Jeff Goldblum einen Kampfpiloten. In dem Regen-Thriller "Hard Rain" (1998) war er neben Morgan Freeman und Christian Slater zu sehen.

Weitere Filme mit Randy Quiad: "Bewegliche Ziele" (1968, ungenannt), "Getting Away from It All" (1971), " Is' was, Doc?" (1972), "Paper Moon", "Der Mann ohne Nerven", "Lolly-Madonna XXX" (alle 1973), "Duddy will hoch hinaus", "Gefahr am Niagara" (beide 1974), "Duell am Missouri" (1975), "Dieses Land ist mein Land" (1976), "Die Chorknaben", "Three Warriors" (beide 1977), "Jeanies Clique", "Meine Träume sind bunt" (beide 1979), "Das Guayana-Massaker" (1980), "Von Mäusen und Menschen", "Herzquietschen" (beide 1981), "Inside The Third Reich" (1982), "Cowboy" (1983), "Endstation Sehnsucht" (TV), "The Wild Life" (beide 1984) "Die Frau des Profis", "Geliebtes Land" (beiden 1985), "Interceptor" (1986), "Dear America" (Stimme), "Moving - Rückwärts ins Chaos", "No Man's Land - Tatort 911" (alle 1987), "Das oberste Gebot", "Evil in Clear River", "Sein bester Schlag" (alle 1988), "Bluthunde am Broadway", "Martians Go Home - Die ausgeflippten Außerirdischen", "Tau mich auf, Liebling!" (alle 1989), "Tage des Donners - Days of Thunder", "Cold Dog - Zur Hölle mit dem Himmelhund" (beide 1990), "Davis Rules" (TV-Serie, 1991), "Heart To Kill" (1993), "Die Indianer von Cleveland II", "Next Door - Zur Hölle mit den Nachbarn", "Grand nord", "Roommates - Bis ans Ende des Weges" (alle 1994), "Bye bye, Love", "Der letzte Ritt", "Legends of the North", "Ed McBain - Wettlauf mit einem Mörder" (alle 1995), "Die Belagerung von Ruby Ridge", "Get on the Bus" (ungenannt), "Gnadenschuss im Flammenmeer", "Moonshine Highway" (alle 1996), "Tödliches Paradies", "Gun", "Viva Las Vegas - Hoppla, wir kommen!" (alle 1997), "Fünf Freunde in geheimer Mission", "Last Rites - Sakramente für einen Mörder", "Bug Buster", "Valentine's letzter Einsatz" (alle 1998), "E-Mail ans Weiße Haus", "The Debtors", "Showdown auf dem Weg zur Hölle" (alle 1999), "Kampf der Kobolde - Die Legende einer verbotenen Liebe", "Die Abenteuer von Rocky und Bullwinkle", "George Wallace: Settin' the Woods on Fire" (Erzähler), "The Thin Blue Lie" (alle 2000), "Tod aus dem All", "Nicht noch ein Teenie-Film!", "Under the Mimosa", "Milwaukee, Minnesota" (alle 2001), "The Adventures of Pluto Nash", "Frank McKlusky, C.I.", "Kart Racer" (alle 2002), "Carolina" (2003), "Die Kühe sind los" (2004, Sprecher), "Brokeback Mountain" (2005), "Goyas Geister" (2006).

Filme mit Randy Quaid

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