Tony Shalhoub bei der Premiere des Films "Pain & Gain".
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Tony Shalhoub

Lesermeinung
Geboren
09.10.1953 in Green Bay, Wisconsin, USA
Alter
68 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Tony Shalhoub, der hierzulande als neurotischer Ermittler "Monk" bekannt wurde, hat sich in den späten Neunzigerjahren als Top-Nebendarsteller in Hollywood etabliert, von dem man stets vielseitige und herausragende Arbeit erwarten kann. So spielte er etwa für die Brüder Coen in "The Man Who Wasn't There" (2001) und zehn Jahre zuvor in "Barton Fink". Die weitere Liste seiner Rollen ist lang: Erste kleine Kinoauftritte hatte er in Norman René Melodram "Freundschaft fürs Leben" (1989) und als Taxifahrer in Bill Murrays Komödie "Ein verrückt genialer Coup" (1990). 1992 folgte Andrew Bergmans Ehekomödie "Honeymoon in Vegas" und ein Jahr später die erfolgreiche Horrorkomödie "Die Addams Family in verrückter Tradition".

Ebenfalls 1993 entstand das Gesellschaftsdrama "Das Königsspiel - Ein Meister wird geboren", 1994 die Liebeskomödie "I.Q. - Liebe ist relativ" und 1996 Stanley Tuccis Regiearbeit "Big Night - Nacht der Genüsse". Ein Kassenschlager war Barry Sonnenfelds Science-Fiction "Men in Black" (1997), in dem Shalhoub als Alien in Menschenhaut zu bewundern war. Und 1997 gehörte er auch zum Cast von Danny Boyles Komödie "Lebe lieber ungewöhnlich" mit Ewan McGregor und Cameron Diaz in den Hauptrollen, während er in Mike Nichols' "Mit aller Macht" (1998) an der Seite von John Travolta und Emma Thompson zu sehen war.

Gena Rowlands war seine Partnerin in John Roberts' Kinderfilm "Paulie - Ein Plappermaul macht seinen Weg" (1998), bevor Shalhoub erneut unter der Regie von Tucci in The Impostors" spielte. Edward Zwick besetzte ihn ebenfalls 1998 in seinem Actionfilm "Ausnahmezustand" und Gary Winick in seinem Drama "Tic Code" (1998). In dem Gerichtsdrama "Zivilprozess" (1999) war wieder John Travolta einer seiner Filmpartner. Und die schöne Sigourney Weaver stand mit ihm in dem Sciencefiction-Abenteuer "Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall" (1999) vor der Kamera. 2001 mimte Shalhoub in Robert Rodriguez Krimikomödie "Spy Kids" den Bösewicht und trat in Steve Becks belanglosen Horrorfilm "13 Geister" auf. Dannach war er in dem Alien-Spaß "Men in Black 2" und der "Spy Kids"-Fortsetzung "Spy Kids 2 - Die Rückkehr der Superspione" sowie in dem Pilotfilm "Monk" (allee 2002) mit von der Partie. 2003 war er auch in dem weiteren "Spy-Kids"-Streifen "Mission 3D" dabei und spielte einen fiesen Box-Manager in "Die Promoterin".

Im Fernsehen spielte Tony Shalhoub in den TV-Movies "Gypsy" (1993, mit Bette Midler) von Emile Ardolino und in Paul Sorvinos "That Championship Season". Außerdem gehörte zum Ensemble der Serien "Stark Raving Mad" und "Überflieger" (1991-1997) und hatte Gastauftritte in "Ally McBeal" und "Frasier". Für seine Rolle als neurotischer Detektiv in der Comedy-Serie "Monk" wurde Shalhoub 2003 mit dem Golden Globe in der Kategorie beste schauspielerische Leistung Serienkomödie ausgezeichnet. Und auch auf der Bühne ist Tony Shalhoub ein gern gesehener Schauspieler: In New York stand er in Stücken wie "Waiting for Godot", "Conversations with My Father", "The Heidi Chronicles" und "The Odd Couple" sowie "Henry IV Part 1" und "Richard III" auf der Bühne.

Weitere Filme mit Tony Shalhoub: "Die letzte Klappe" (204), "The Great New Wonderful", "Maybe It's in the Water", "GoingGreen: Every Home an Eco-Home", "Cars" (Sprecher, alle 2006), "Zimmer 1408", "Careless" (beide 2007), "Woher weißt du, dass es Liebe ist?" (2010), "Pain & Gain" (2013).

Tony Shalhoub im TV

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