Die New Yorker TV-Reporterin April darf für ihren Sender lediglich meist langweilige Kurzbeiträge machen. Derart unterfordert, beobachtet sie abseits ihrer eigentlichen Aufgabe das seltsame Treiben einer mysteriösen Soldatentruppe, die mittlerweile zu einer Bedrohung der Stadt geworden ist.

Als die couragierte Journalistin eines nachts Zeugin wird, wie eine vermummte Gestalt einige Gangster mächtig aufmischt, ist mal wieder keiner an ihrer Story interessiert. Dennoch verfolgt sie die Spur weiter und trifft so auf die mutierten, irgendwie menschlich wirkenden Schildkröten Leonardo, Michelangelo, Raphael und Donatello.

Die vier Streiter für die Gerechtigkeit wurden als Ninja-Kämpfer ausgebildet - von einer sprechenden Ratte auf zwei Beinen. Nun ziehen die vier Schildkröten Pizza essend in den Kampf gegen das Böse ...

Megan Fox als sexy Komponente

Zugegeben: Diese Neuauflage der erstaunlich beliebten Comic-Reihe sieht besser aus als der "Turtles"-Versuch von 1990. Aber das war es auch schon. Denn wie die Vorläufer krankt auch diese Variante daran, dass das Ganze einfach nicht lustig ist.

Die Tricks und die Kampfchoreografien sind zwar halbwegs gelungen und mit Megan Fox als Reporterin hat das Unterfangen durchaus auch eine sexy Kompente, aber unterhaltsam ist es deshalb noch lange nicht.

So muss sich der Zuschauer von einem müden Pizza-Gag zum nächsten quälen. Da hätten sich Regisseur Jonathan Liebesman ("World Invasion: Battle Los Angeles") und Action-Produzent Michael Bay durchaus Intelligenteres einfallen lassen dürfen. Denn von witzig ist dieses lahme Reboot meilenweit entfernt.