Als seine Heimat Draenor zerstört wird, führt Durotan (Toby Kebbell) sein Volk durch ein magisches Portal nach Azeroth. Dort stellt sich Anduin Lothar (Travis Fimmel) den Invasoren, verliebt sich aber in Durotans Getreue Garona (Paula Patton).

Vom PC ins Kino

Wem all diese Namen nichts sagen, der hat sich nie mit dem Online-Rollenspiel "World of Warcraft" beschäftigt. Dessen seit zwölf Jahren existierende Fantasywelt fesselte zu ihren Hochzeiten mehr als zwölf Millionen Spieler weltweit und zählt auch heute noch gut fünf Millionen Abonnenten.

Vorgänger des - in der Presse wegen der unterstellten Suchtgefahr oft verschrienen - Spiels ist "Warcraft", eine Reihe von Echtzeitstrategien. Seit 1994 bestreiten Gamer darin den Kampf zwischen den Orcs aus Draenor und den Menschen aus Azeroths. Und seit zehn Jahren plant Spieleentwickler Blizzard, diese Tastaturkrieger in die Kinos zu locken.

Entscheidende Neubesetzung

Lange sah es so aus, als würde "Spider-Man"-Regisseur Sam Raimi für die Adaption sorgen. Doch als dieser durch ein anderes Projekt gebunden war, wurde die Verantwortung Duncan Jones ("Source Code") übertragen. Der sorgte für eine entscheidende Änderung im Drehbuch: Menschen und Orcs stehen nicht mehr für Gut und Böse, sondern beide Seiten werden in ihrer Motivation beleuchtet.

Neben der erwartet spektakulären Fantasykulisse kann sich der Zuschauer also tatsächlich auf ein Mindestmaß an Tiefgang in der Story freuen. So können auch WoW-Neulinge auf den Geschmack von Azeroth kommen.