Springsteen: Deliver Me From Nowhere (2025)
Springsteen: Deliver Me From Nowhere (2025)

Springsteen: Deliver Me From Nowhere

KINOSTART: 23.10.2025 • Drama • United States of America (2025) • 120 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Springsteen: Deliver Me from Nowhere
Produktionsdatum
2025
Produktionsland
United States of America
Filmstudio
20th Century Studios, The Gotham Group, Town Line, TSG Entertainment
Budget
55.000.000 USD
Einspielergebnis
45.195.389 USD
Laufzeit
120 Minuten
Regie
Scott Cooper
Music
Jeremiah Fraites
Kamera
Masanobu Takayanagi, Justin M. Lubin, Macall B. Polay

Everyone knows his music. But no one knows the moment everything changed.

Rockiges Biopic
von Jonas Decker

"Nicht schon wieder", könnten manche ächzen, wenn jetzt das nächste große Musiker-Biopic ins Kino kommt. "Wurde auch Zeit!", werden sich demgegenüber viele andere freuen. Darüber, ob dieser Mann so eine Würdigung verdient hat, dürfte es aber keine zwei Meinungen geben – er ist ja schließlich schon seit vielen Jahrzehnten der "Boss": Über zwei Stunden Spielzeit erzählt Regisseur und Autor Scott Cooper ein kurzes, aber sehr bedeutendes Kapitel aus dem Leben von Rock-Legende Bruce Springsteen nach.

Der naheliegendste Ansatz wäre wohl der gewesen, Springsteens 2016 veröffentlichte Autobiografie "Born to Run" als Vorlage für ein Biopic zu verwenden. Scott Cooper ("Auge um Auge", "Der denkwürdige Fall des Mr. Poe") wählte jedoch einen anderen, spezielleren Weg: Bei "Springsteen: Deliver Me From Nowhere" handelt es sich um die Adaption eines 2023 veröffentlichten Buches von Musikjournalist Warren Zane, das sich insbesondere auf die Entstehung des Albums "Nebraska" (1982) konzentriert – eine Platte, die sich zwar schlechter verkaufte als frühere und spätere Springsteen-Scheiben, aber dennoch Kultstatus erlangte.

"January 3rd, 1982" – so hätte die eindrückliche Liedersammlung über Außenseiter im Land of the Free angeblich geheißen, wenn Springsteen sich stattdessen nicht doch für "Nebraska" entschieden hätte. Warum: Die Mehrheit der Lieder nahm der Sänger und Songschreiber an nur einem einzigen Tag auf, dem 3. Januar 1982, ganz alleine mit seinem Vierspurgerät in einem Haus in New Jersey. Wo Springsteen damals als Musiker stand und was ihn umtrieb kurz vor dem endgültigen Durchbruch – davon handelt nun "Deliver Me From Nowhere". Springsteen soll ab und zu selbst am Filmset vorbeigeschaut haben; mit der Arbeit von Hauptdarsteller Jeremy Allen White ("The Bear") ist er sehr zufrieden. "Jeremy ist ein großartiger Schauspieler", schwärmte der "Boss" zuletzt in einem Interview mit dem Radiosender Sirius XM.

Darsteller

Wurde als Charlie Eppes in "Numb3rs - Die Logik des Verbrechens" bekannt: David Krumholtz.
David Krumholtz
Gaby Hoffmann trägt ein buntes Shirt und eine schwarze Jacke.
Gaby Hoffmann
Weitere Darsteller
Jeremy Allen White Jeremy Strong Paul Walter Hauser Stephen Graham Odessa Young Harrison Gilbertson Grace Gummer Marc Maron Matthew Pellicano Jr. Jayne Houdyshell Jeff Adler Jimmy Iovine Chris Jaymes Bartley Booz Craig Geraghty Laura Sametz Vienna Barrus Vivienne Barrus Arabella Olivia Clark T. Ryder Smith Clem Cheung Stephen Singer Judah L. Sealy Johnny Cannizzaro Brian Chase Charlie Savage Andrew Fisher Mike Chiavaro Pappy Faulkner Lynn Adrianna Jay Buchanan Jake Kiszka Sam Kiszka Aksel Coe Henry Hey Andrew Weiss Sam Popkin Noah Rauchwerk Eddie Matthews Joe Pess Frankie Verroca Sarah Szloboda Greg Pronko Brielle Pribbernow Leroy Phillips Jr. Lorena Osta Ashlyn Nolan Benny Muniz Matthew Mugo Jeffrey Mowery Emily Meissner Bob Leszczak Tom Konkle Vivian Kalinov Claudia Hastings Ira Gamerman Martirene Alcantara Bailey Rae Allen Aaron Applebey Ryan Bourque Johnny Cannizzaro

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