Dass es zu einem Kino-Blockbuster ein Videospiel gibt, ist keine Seltenheit - und oft ist deren Qualität von zweifelhafter Natur. Wesentlich geringer ist die Zahl an Game-Adaptionen, die es auf die große Leinwand schaffen, doch auch dort wird häufig über die Umsetzung genörgelt.

Es ist ein schwieriges Terrain, auf das sich die Macher dabei begeben, denn wie überträgt man eine Geschichte, die der Spieler aktiv erlebt, akkurat in ein Medium, bei dem man nur Konsument ist? Und wie macht man sowohl Spieler des Originals glücklich als auch Zuschauer, die ohne Vorwissen ins Kino gehen?

Über die Umsetzung des Ubisoft-Titels muss wohl jeder Gamer selbst entscheiden, jedoch weiß der Streifen des noch weitgehend unbeschriebenen australischen Regisseurs Justin Kurzel zumindest mit zwei Aspekten zu punkten: den Schauwerten, die Blockbuster-Unterhaltung in großem Stil versprechen, und der absolut hochkarätigen Besetzung rund um Hauptdarsteller Michael Fassbender, der in gleich zwei Rollen zu sehen ist.

Willkommen bei der Spanischen Inquisition!

Erzählt wird die Geschichte des Straftäters Callum Lynch (Fassbender), der eine ganz besondere Vergangenheit hat, von der er selbst nichts weiß: Er ist der Nachfahre des Berufskillers Aguilar de Nerha, der zur Zeit der Spanischen Inquisition lebte.

Mithilfe eines besonderes Apparates, dem Animus, schickt Sophia Rikkin (Marion Cotillard), eine Forscherin von Abstergo Industries, Lynch in die Vergangenheit, damit er in der Rolle seines Ahnen einen Auftrag erledigt. Rikkins Absichten sind allerdings keine guten.

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