Michael Jackson starb im Juni 2009, ziemlich genau zehn Jahre später sicherte sich der Produzent Graham King ("Aviator", "Bohemian Rhapsody") die Rechte für ein Biopic über den "King of Pop". John Logan ("Gladiator", "James Bond 007: Spectre") wurde als Drehbuchautor verpflichtet, Antoine Fuqua ("Training Day", "The Equalizer") übernahm den Posten als Regisseur – hochkarätiges Personal also, so wie man es bei diesem Film auch erwartet. Für die Titelrolle wurde Jafaar Jackson gecastet, der 29-jährige Sohn von Jermaine Jackson und Neffe von Michael Jackson.
Die Handlung des Films reicht von den 60er-Jahren, als Michael (in der jungen Version von Juliano Valdi verkörpert) mit den Jackson 5 erste Erfolge feiert, bis kurz vor dem tragischen Tod des Sängers. Viele ikonische und wegweisende Momente in der Laufbahn des Ausnahmekünstlers werden nacherzählt. In der Ankündigung heißt es: "Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben – weit über die Musik hinaus."
Inwieweit dieser Blick "über die Musik hinaus" auch in die dunkelsten Kapitel der Biografie von Michael Jackson eintaucht, war bis zuletzt unklar. Auch die Trailer lieferten dahingehend keine eindeutigen Hinweise. Produzent Graham King erklärte vorab, er wolle eine möglichst "unvoreingenommene" Version der Geschichte erzählen, ohne Dinge zu beschönigen. Angeblich waren die Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson Teil des ursprünglichen Skripts. Zuletzt hieß es jedoch in vereinzelten Berichten, entsprechende Szenen seien doch wieder aus dem Drehbuch gestrichen worden.