"Conni backt Pizza", "Conni lernt die Uhrzeit", "Conni beim Frisör", "Conni macht das Seepferdchen": So lauten einige der Episodentitel aus der 52-teiligen Trickserie "Meine Freundin Conni", die 2012 bei KiKA startete. Ähnlich wie in den Buchvorlagen von Liane Schneider erlebt das blonde Mädchen mit dem weiß-rot gestreiften Shirt dort viele kleine, pädagogisch wertvolle Zwölf-Minuten-Abenteuer. Manchmal kommt Conni bekanntlich auch ins Kino – da werden die Abenteuer entsprechend größer, wie jetzt auch im zweiten Teil der neuen Animationsreihe.
2016 und 2017 liefen bereits zwei "Conni & Co"-Filme mit Emma Schweiger in der Titelrolle im Kino. 2020 folgte dann der Animationsfilm "Meine Freundin Conni – Geheimnis um Kater Mau", produziert von derselben Firma, die zuvor auch die TV-Serie auf den Weg gebracht hatte. Nur dass eben alles eine Spur spektakulärer wurde. Conni ging damals zum ersten Mal ohne ihre Eltern auf eine große Reise und überführte dann sogar noch einen Dieb. Im zweiten neuen Film, der jetzt startet, erlebt Conni ein "Abenteuer mit Kranich Klaus" (Regie: Dirk Hampel, Buch: Oliver Huzly und Sven Severin).
Der titelgebende Vogel taucht irgendwann plötzlich bei Familie Klawitter auf. Das Staunen bei Conni und ihren Freunden ist riesig, so einen Kranich sieht man ja nicht alle Tage. Aber irgendetwas stimmt nicht: "Sein Flügel hängt so komisch herunter." Oh weh, so kann der gefiederte neue Freund, den sie Klaus nennen, natürlich nicht mehr fliegen. Also unternehmen Conni, Anna und Simon alles, um ihn wieder aufzupäppeln. Eine freundliche Tierschützerin hilft ihnen. Aber die Zeit drängt: Wenn Klaus nicht schnell wieder fit wird, verpasst er den großen Vogelzug in den Süden. Und dann ist da ja auch noch der doofe Nachbar Herr Oswald, der überhaupt kein Herz für verletzte Kraniche hat und alles noch viel schwieriger macht.