Al Pacino

Wurde als Tony Montana, Boss eines lukrativen Drogen-Rings, bekannt: Al Pacino. Vergrößern
Wurde als Tony Montana, Boss eines lukrativen Drogen-Rings, bekannt: Al Pacino.
Fotoquelle: Tinseltown/shutterstock.com
Al Pacino
Geboren: 25.04.1940 in New York City, USA

Wer kennt ihn nicht, den skrupellosen Mafiaboss Michael Corleone in Francis Ford Coppolas Epos "Der Pate" (1972), der Sohn von Don Vito, gespielt von Marlon Brando. Und auch in den beiden Fortsetzungen (Der Pate II, Der Pate - Teil III) des legendären Mafia-Thrillers ist Al Pacino zu sehen. Der Schauspieler mit den italienischen Wurzeln ist neben Dustin Hoffman und Robert De Niro immer noch einer der stärksten Typen des gegenwärtigen Hollywood-Kinos.

Fast ein Dutzendmal zum Oscar nominiert, erhält er 1992 den Akademiepreis für einen vergleichsweise unbedeutenden Film als blinder Colonel in "Der Duft der Frauen". Al Pacino wuchs in der Bronx auf, unter Iren und Italienern, selbst Sohn einer italienischen Einwandererfamilie. Er arbeitete im Kino als Platzanweiser, denn die Filme hatten es ihm angetan. So besuchteer die Schauspielschule am Herbert-Berghof-Studio, unter seinen Lehrern ist der große Charles Laughton. Schon 1982 war er selbst einer der beiden Direktoren des Studios.

Pacino hat früh an sich gearbeitet, um langsam aber sicher den Weg nach oben zu schaffen, und das ist ihm gelungen. Dank einer intensiven Theaterarbeit und sorgfältiger Auswahl bei Filmrollen, nach der Devise, möglichst nicht mehr als einen Film pro Jahr zu drehen. Sein Erfolg entspricht dem künstlerischen Einsatz: Die erste bedeutende Filmrolle ist der Drogenabhängige in "Panik im Needle Park" (1970).

In "Asphalt-Blüten" spielt er an der Seite von Gene Hackman einen lässigen Tramp, in "Hundstage" (1975) schafft er es als kleiner Bankräuber, die ganze Sympathie seiner Geiseln zu gewinnen. Und in "... und Gerechtigkeit für alle" (1978) kämpft er als Strafverteidiger ohne jede Chance gegen einen korrupten Richter. Schließlich ist er das alter ego von Al Capone in Brian De Palmas Scarface (1983) des klassischen Gangsterfilms "Scarface" von Howard Hawks zu sehen.

1996 hat sich Al Pacino selbst an eine ambitionierte Regiearbeit gemacht: "Looking for Richard" ist eine interessante, wenn auch befremdende Annäherung an Shakespeares "Richard III." 2001 erhielt Al Pacino auf der Golden-Globe-Verleihung den Cecil B. DeMille-Award für sein Lebenswerk.

Weitere Filme mit Al Pacino: Sydney Pollacks Remarque-Verfilmung "Bobby Deerfield - Der Himmel kennt keine Günstlinge" (1977) mit Marthe Keller, der Schwulen-Thriller "Cruising" (1979) von William Friedkin, Harold Beckers erotischer Thriller "Sea of Love - Melodie des Todes" (1989) mit Ellen Barkin, Warren Beattys brillante Comic-Verfilmung "Dick Tracy" mit Madonna und Dustin Hoffman, die Liebesgeschichte "Frankie und Johnny" mit Michelle Pfeiffer, James Foleys Tragikomödie "Glengarry Glen Ross" mit Jack Lemmon und Alan Arkin (beide 1991), der Gangsterfilm "Carlito's Way" (1993) von Brian De Palma mit Sean Penn und Penelope Ann Miller, Michael Manns gefeierter Thriller "Heat" mit Robert De Niro als Gegenspieler, Harold Beckers Polit-Thriller "City Hall" mit John Cusack, Bridget Fonda und Danny Aiello (beide 1995) und Mike Nevells "Donnie Brasco" mit Johnny Depp, "Im Auftrag des Teufels" (beide 1997), "An jedem verdammten Sonntag", "The Insider" (beide 1999), "Im inneren Kreis" (2001), "Insomnia" (2002), "Der Einsatz", "Engel in Amerika" (Emmy für Pacino), "Liebe mit Risiko" (alle 2003) und "Der Kaufmann von Venedig" (2004), "Das schnelle Geld" (2005), "88 Minutes" (2006), "Ocean's Thirteen" (2007), "Kurzer Prozess - Righteous Kill" (2008), "Jack und Jill" (2011).


Zur Filmografie von Al Pacino
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