Warren Beatty

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Genießt seinen Ruf als Womanizer: Warren Beatty
Fotoquelle: Dan Holm/shutterstock.com
Henry Warren Beatty
Geboren: 30.03.1937 in Richmond, Virginia, USA

Er war nie der kleine Bruder der Shirley MacLaine, die 1955 als kleine Broadway-Tänzerin von Alfred Hitchcock entdeckt wurde und steil nach oben kletterte. Bruder Warren, drei Jahre jünger, geht in Arlington und Washington zur Schule und ist an der High School ein gefeierter Football-Spieler. Doch er hat eine Reihe von Stipendien, die mit einer Spielverpflichtung verbunden waren, abgelehnt, um zur Schauspielschule zu gehen. In der berühmten Schule der Stella Adler in New York macht er seinen Bühnenabschluss und beginnt mit kurzfristigen Fernseharbeiten. Zwischendurch spielte er in einem New Yorker Nachtclub Klavier.

Seine erste Stufe im Showbusiness ist eine Hauptrolle in Mayer Levin's "Compulsion", einer Bühnenproduktion des North Jersey Playhouse. Hier entdeckt Joshua Logan den begabten jungen Schauspieler und bringt ihn mit dem Bühnenautor William Inge zusammen. Inge's Schauspiel "A Loss of Roses" ist Beattys erste Broadway-Tätigkeit. Als die Kritiker ihn als die Entdeckung des Jahres bezeichnen, ist es nur noch ein kurzer Weg, bis Elia Kazan, der Entdecker von Marlon Brando und James Dean, Beatty neben Natalie Wood in "Fieber im Blut" (1961) als neuen Filmstar kreiert.

John Frankenheimer, Robert Rossen sind seine Regisseure, , Eva Mara Saint, Jean Seberg bald seine Film-Partnerinnen. Dann treffen Arthur Penn und Warren Beatty zusammen. Hier spielt Beatty eine seiner faszinierendsten Rollen: "Mickey One" (1964); den physischen und psychischen Zerfall eines hochbegabten Show-Stars. Warren Beatty gilt allenthalben als sehr schwieriger Schauspieler, er ist sehr ehrgeizig, macht es Kollegen und Regisseuren nicht leicht, weil er stets eigene Vorstellungen von seiner Arbeit mitbringt. Manche sehr freundschaftliche Verbindung ist daran gescheitert. Als Penn 1967 "Bonnie und Clyde" dreht, ist Beatty nicht nur Titelstar neben Faye Dunaway, sondern auch sein eigener Produzent.

Beattys Ehrgeiz ist es auch - wie der vieler seiner Kollegen -, einmal einen eigenen Spielfilm zu inszenieren. Technische Erfahrung hat er bereits mit einer Reihe von Kurzfilmen, die man gelegentlich auf Festivals sehen kann. Seine Hauptrolle in Richard Brooks' "Der Millionenraub" erfordert jedoch größtmögliche Anpassung, denn Brooks ist ein Filmgestalter, der stets seine ganz klaren und persönlichen Vorstellungen von der Arbeit hat. Produzent und Autor ist Beatty in Hal Ashbys intelligenter Gesellschaftskomödie "Shampoo" (1974), wo er die Rolle des vielgeliebten Friseurs spielt. Seine Freundin ist Goldie Hawn. Das Regiedebüt "Der Himmel soll warten" (1978) ist überraschend locker und professionell - nur wird der Beschauer die Erinnerung an Ernst Lubitsch nicht los, der den Stoff erstmals verfilmte.

Ein wirklicher Durchbruch als Regisseur gelingt Beatty schließlich 1981 mit dem Epos über die russische Revolution "Reds". Dem politisch engagierten Regisseur und Hauptdarsteller machte es sichtlich Spaß, als bei der vierfachen Oscar-Verleihung jedesmal das Leitmotiv des Films, die Internationale, erklang. Nach der selbst inszenierten Comic-Adaptation "Dick Tracy" (1990) spielte Warren Beatty 1991 den berühmt berüchtigten Gangster- und Spielbankkönig "Bugsy" Siegel unter der Regie von Barry Levinson. 1994 folgte die Komödie "Perfect Love Affair" von Glenn Gordon Carron, in der sich Beatty als Playboy in Annette Bening verliebt. Für Beatty nicht abwegig, denn für eine Überraschung hatte der ebenso erfolgreiche wie beliebte Schausspieler und ewige Junggeselle bereits 1992 gesorgt: Er heiratete die begabte Schauspielerin.

1998 sah man Warren Beatty in der ausgezeichneten Komödie "Bulworth", die er selbst inszenierte. An der Seite von Halle Berry spielt er den gleichnamigen US-Senator, der vor den Trümmerhaufen seines Lebens steht. Noch dazu ist ihm ein Killer auf den Fersen, den er sich selbst bestellt hat...

Weitere Filme mit Warren Beatty: "Splendor In The Grass" (1960), "Mein Bruder ... ein Lump" (1962), "Lilith" (1963), "Versprich ihr alles" (1965), "Der Gentleman-Zinker" (1966), "Das einzige Spiel in der Stadt" (1969), "Der Millionenraub", "McCabe und Mrs. Miller" (beide 1971), "Zeuge einer Verschwörung" (1973), "Mitgiftjäger" (1974), "Ishtar" (1986) und "Stadt, Land, Kuss" (2001).


Zur Filmografie von Henry Warren Beatty
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