Als sich Maria Mabrey (Lily Collins) und Frank Forbes (Alden Ehrenreich) in Los Angeles der späten 60er-Jahre das erste Mal begegnen, ist es um beide geschehen. Doch nicht nur die privaten Umstände der Zwei erschweren eine gemeinsame Zukunft, auch der Milliardär Howard Hughes (Warren Beatty), der Maria als Schauspielerin unter Vertrag genommen hat, legt den beiden Steine in den Weg.

Frank steht zum einen kurz seiner Hochzeit, mit der Frau, die er bereits seit Kindestagen an kennt, des Weiteren ist er Chauffeur – und somit ein Angestellter, dem es laut seinem Boss Hughes, untersagt ist, das Arbeitsverhältnis mit Privatem zu kreuzen. Somit stehen die jungen Liebenden in Abhängigkeit zu dem Milliardär, die es zu überwinden gilt.

Filmrolle trifft Machart

Warren Beatty, den viele unter anderem als "Clyde Barrow" aus dem Klassiker "Bonnie and Clyde" kennen, nahm bei seiner Tragikomödie nicht nur auf dem Regie-Stuhl Platz und schrieb das Drehbuch – der zu Drehzeiten 78-Jährige ließ es sich nicht nehmen, selbst die Rolle des Milliardärs Hughes zu spielen.

Er setzte bewusst nicht auf eine klassische Dramaturgie oder vertiefende Figurenzeichnung, vielmehr ließ er sich zu Andersartigkeit inspirieren und verleiht dem Werk damit einen großen Reiz: So kommt es unter anderem vor, dass eine Szene überdurchschnittlich lang ist, dann aber abrupt ihr Ende findet. Beatty schaffte es, seine außergewöhnliche Rolle in die Machart seiner Arbeit zu übertragen und dem Zuschauer so einen besonderen Film zu präsentieren.