Nach "Adventureland" (2009) und "American Ultra" (2015) stehen Jesse Eisenberg und Kristen Stewart erneut als Liebespaar vor der Kamera. Während diese beiden Kollaborationen in der jüngeren Vergangenheit angesiedelt sind, gehen sie für Hollywood-Altmeister Woody Allen, der für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnet, auf eine Zeitreise in die schillernden 30er-Jahre der USA.

Wie bereits bei ihrer Zusammenarbeit in "Adventureland" steht ihren Figuren einiges im Wege. Denn der aus New York stammende Bobby (Eisenberg) trifft in Hollywood auf Vonnie (Stewart), die Assistentin seines Arbeitgebers. Während Bobby schnell Gefühle für sie hegt, werden diese nicht eindeutig erwidert. Zumal Vonnie bereits vergeben ist und auch ein gewisses Interesse an ihrem Brötchengeber hegt. Bobby zieht sich bald darauf zurück, doch das ist noch nicht das Ende seiner Beziehung zu Vonnie.

Stadtneurotiker im Glamoursetting

New York ist zweifellos Allens favorisierte Kulisse. Zwar spielen große Teile seines neuen Werkes in Los Angeles, in der zweiten Hälfte verlagert er die Handlung allerdings in das Nachtleben des Big Apples, wobei auch die neurotische und ironisch aufgelegte Familie des Protagonisten in den Mittelpunkt rückt.

Eines haben Ost- und Westküste dabei gemein: Allens wunderbare Dialoge, viel Gefühl, große Ambitionen sowie die charmant beziehungsweise mit Leidenschaft gespielten Figuren. Hinzu kommen ein Setting und die musikalische Untermalung, die das richtige Feeling für die Geschichte setzen und die Tragikomödie gelungen abrunden.

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