Dave Schmerz (Danny DeVito) ist es leid: Ständig erhält er Ratschläge für seine Arbeit als Drehbuchautor. Dabei mangelt es ihm nicht an den nötigen Fertigkeiten, er bräuchte nur etwas Inspiration - weiter nichts. Sobald die Muse ihn küsst, wird auch der Durchbruch in Hollywood gelingen - glaubt er zumindest.

Die Tierarztassistentin Dawn (Greta Gerwig) kennt derlei Ambitionen nicht. Sie hat bloß Augen für den charmanten Draufgänger Brandon (Kieran Culkin), der sie auf einen spontanen Trip einlädt. Gemeinsam wollen sie Drogen konsumieren.

Verzogen und undankbar

Rauschmittel sind für die alte Dame Nana (Ellen Burstyn) hingegen nichts. Soll das die Jugend mal machen, die sind sowieso alle so verzogen und undankbar wie ihre Enkelin Zoe (Zosia Mamet), die die kränkelnde alte Dame nur dann besucht, wenn sie Geldnöte hat.

Dagegen kennt der kleine Junge Remi (Keaton Nigel Cooke) keine Mängel. Er wird förmlich von seiner überfürsorglichen Mutter Dina (Julie Delpy) erdrückt und von Vater Danny (Tracy Letts) etwas zu oft geherzt.

Was alle vier gemeinsam haben? Eine braune Dackeldame namens "Wiener Dog".

Generationsübergreifende Gesellschaftskomödie

Dieses kuriose Figurenensemble vereinigt Regisseur und Drehbuchautor Todd Solondz ("Willkommen im Tollhaus") zu einem tragisch-heiteren Film über das Leben, die Liebe und den Werdegang einer geduldigen Hündin.

Mit ironischem Humor und einem Hang für ruhige und pointierte Bilder gelingt dem Autorenfilmer eine herrliche Gesellschaftsstudie, die mitunter auch einen kritischen Ton anschlägt.