US-Senator Charles Carroll wird am amerikanischen Nationalfeiertag auf der Aussichtsplattform der Space Needle in Seattle ermordet. Der vermeintliche Attentäter stürzt nach einem Handgemenge in die Tiefe. Zeuge des Attentats sind unter anderem der Lokalreporter Joseph Frady, die Fernsehreporterin Lee Carter und Carrolls Berater Austin Tucker. Eine Untersuchungskommission des Senats kommt schließlich zu dem Ergebnis, dass der Anschlag die Tat einer Einzelperson war. Drei Jahre später erhält Frady von Lee Carter die Information, dass mehrere Zeugen des Attentats unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen sind. Kurze Zeit später ist auch Carter tot. Joe geht dem Verdacht nach, die Todesfälle seien Teil einer Verschwörung und sucht in dem Ort Salmontail nach Hinweisen auf den verschwundenen Austin Tucker. Dabei gerät er selbst in tödliche Gefahr ...

Drei Jahre vor seinem Welterfolg "Die Unbestechlichen" legte Alan J. Pakula nach "Klute" den zweiten Teil seiner sogenannten Paranoia-Trilogie vor, in dem er direkt in der Eröffnungssequenz Parallelen zur Ermordung des US-Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy im Jahr 1968 zieht. Pakula, der hier den gleichnamigen Roman von Loren Singer in der Drehbuchbearbeitung von David Giler und Lorenzo Semple Jr. adaptierte, spielt im Verlaufe des Films mit diversen Verschwörungstheorien, was seinerzeit im vom Vietnamkrieg und Watergate-Affäre geschüttelten Amerika nicht sonderlich positiv aufgenommen wurde, denn an den Kinokassen floppte das Werk.

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