Frances McDormand

Die Frau mit dem unverkennbaren Gesicht: Frances McDormand. Vergrößern
Die Frau mit dem unverkennbaren Gesicht: Frances McDormand.
Fotoquelle: Andrea Raffin/shutterstock.com
Frances McDormand
Geboren: 23.06.1957 in Illinois, USA

Ihr Gesicht ist unverkennbar, alterslos, intensiv, diese Frau lässt keine Zweifel aufkommen und ist dennoch bei aller Coolness faszinierend: Frances McDormand. Egal ob sie wie in "Fargo - Blutiger Schnee" (1995, Regie: Joel Coen) als schwangerer Sheriff tölpelhaft durch den Schnee stapft, die trübsinnige lesbische Schuhverkäuferin mimt oder eine Amerikanerin in Burma ("Rangoon - Im Herzen des Sturms", 1995) spielt, Frances McDormands Auftreten wirkt immer frisch und realistisch, selbst in den skurrilsten Rollen. Für "Fargo" bekam sie den verdienten Oscar. Denn sie war bereits sieben Jahre früher für ihre eindringliche Spielweise in Alan Parkers Südstaatendrama "Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses" nominiert.

Die Tochter eines bigotten Wanderpredigers wurde mit der Familie sehr spät sesshaft: Erst mit acht Jahren ging sie endlich jeden Tag am gleichen Ort zur Schule. An dem West Virginia's Bethany College und der Yale School of Drama erhielt sie ihre Ausbildung und begann ihre Karriere als Schauspielerin zunächst am Broadway auf den Brettern, die die Welt bedeuten: "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams, 50 Jahre nach Elia Kazan und Marlon Brando wieder ein ganz großer Bühnenerfolg.

Im Fernsehen wird sie in den Polizei-Serien "Leg Work" und "Hill Street Blues" bekannt. Ihr Kinodebüt gibt sie in "Blood Simple - Eine mörderische Nacht" (1984) von den Coen-Brüdern. Der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit, aus der auch die Heirat mit Regisseur Joel Coen resultiert. Nach ihrer Bühnenkarriere nahm Frances wieder die Filmarbeit auf und spielte in gut geschriebenen Dramen wie Ken Loachs kontrovers disktutiertem Film "Geheimprotokoll" (1990) und Robert Altmans "Short Cuts" (1993).

Bei den Coens hat sie einen Kurzauftritt in "Arizona Junior" (1986) und "Miller's Crossing" (1990). Außerdem arbeitete sie mit Sam Raimi, der seine Karriere gemeinsam mit den Coens begann. Mit Raimi drehte sie "Die Killer-Akademie" (1985) und "Darkman - Der Mann mit der Gesichtsmaske" (1990) an der Seite von Titelheld Liam Neeson. 1995 sieht man sie neben Tommy Lee Jones und Sissy Spacek in dem TV-Movie "Einmal Cowboy, immer Cowboy". Und schließlich ist sie neben Glenn Close die deutsche Ärztin in Bruce Beresfords "Paradise Road" (1997), der 1941 in einem Internierungslager der Japaner in Singapure spielt.

Bei den Emmy Awards 2015 wurde McDormand für ihre Rolle als Olive Kitteridge in der gleichnamigen Serien als beste Darstellerin einer Miniserie ausgezeichnet. Darin geht es um einem Ort in New England, in dem es um zahlreiche Affären und kriminelle Machenschaften geht.

Weitere Filme mit Frances McDormand: "Tödliche Schlagzeilen" (1985), "Vengeance: The Story of Tony Cimo" (1986, TV), "Chattahoochee" (1990) mit Dennis Hopper und Gary Oldman, "Der Mann ihrer Träume" (1991) mit Demi Moore, "Ein verrückter Leichenschmaus" (1992) mit Bob Hoskins, "Verrückt vor Liebe" (1992) mit Holly Hunter, Gena Rowlands und Bill Pullman, "Palookaville" (1996), "Plain Pleasures" (1996), "Zwielicht" (1996) mit Richard Gere, "Hidden in America" (1996, TV), "Lone Star" (1996), "Johnny Skidmarks" (1998), "Madeline" (1998), "Talk Of Angels" (1998), "Die Wonder Boys" (2000), "Almost Famous - Fast berühmt" (2000), "The Man Who Wasn't There", "City by the Sea" (beide 2001), "Laurel Canyon" (2002),"Was das Herz begehrt" (2003), "Catwoman" (2004), "Kaltes Land", "Aeon Flux" (beide 2005), "Friends with Money" (2006), "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", "Miss Pettigrews großer Tag" (beide 2008), "Transformers 3", "Cheyenne - This Must Be the Place" (beide 2011), "Moonrise Kingdom" (2012), "Promised Land" (2013).


Alle Filme mit Frances McDormand

 

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