"Liebe Menschen da draußen, die Lage ist dramatisch", erklärt Horst Schlämmer, worum es geht. Der Mann hat bekanntlich Rücken, und noch dazu "so einen Hals", weil im Deutschland der Gegenwart alle immer so schlecht drauf sind. Schlämmer möchte das ändern. Fest entschlossen, das Glück zu finden und den Menschen endlich mal wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, macht er sich auf den Weg. Raus aus Grevenbroich, hinein in einen wilden Mockumentary-Trip mit vielen aufregenden Begegnungen. "Weißte Bescheid!"
"Horst Schlämmer sucht das Glück", der Titel wird manche Filmfreunde vielleicht an einen gewissen Herrn Rossi erinnern, der das vor vielen Jahren auch schon versuchte. Anders als seinerzeit die Cartoon-Figur Herr Rossi reist Hape Kerkeling als Kultfigur Horst Schlämmer allerdings nicht durch die Zeit, sondern durch das Hier und Jetzt der Bundesrepublik, und wo auch immer er das Glück vermutet, wird natürlich wieder "knallhart nachjefracht". So wird der Film auch ein bisschen zur augenzwinkernden gesellschaftlichen Bestandsaufnahme.
Horst Schlämmer sucht das Glück unter anderen an Bahnhöfen, beim Bäcker und beim Arzt, im Kreisverkehr, vor Kirchen und Palästen, auf saftigen grünen Wiesen, auf hoher See und in Sachsen. Ob der Journalist mit Trenchcoat und Herrenhandtasche wohl herausfindet, was es braucht, um die Welt mal wieder etwas positiver zu sehen? Auf eineinhalb heitere Stunden im Kino darf sich das Publikum mindestens freuen. Und dabei auch auf weitere bekannte Gesichter. Neben Hape Kerkeling (in mehreren Rollen, auch als Hape Kerkeling) standen unter anderem Tahnee Schaffarczyk, Laura Thomas und Meltem Kaptan für die Komödie vor der Kamera. Regie führte Sven Unterwald ("Catweazle", "7 Zwerge") nach einem Drehbuch von Claudius Pläging ("TV total", "Dittsche", "Die Carolin Kebekus Show").