Dass der erste "Star Wars"-Kinofilm seit sieben Jahren den "Mandalorian"-Stoff aufgreift, ist sicher kein Zufall. "Wir alle kennen die Geschichten über den mandalorianischen Kopfgeldjäger und dieses Kind", heißt es im Trailer. "Wir alle" ist vielleicht etwas übertrieben, aber der Hype, den die erste Staffel von "The Mandalorian" 2019 auslöste, war doch gewaltig. Vor allem dank Grogu, vielfach auch "Baby Yoda" genannt, entwickelte die Serie sich zu einem absoluten Fan-Favoriten. Seit 2019 kursierten auch immer wieder Gerüchte und Spekulationen rund um eine mögliche Kino-Adaption, die jetzt mit "The Mandalorian and Grogu" Realität geworden ist (Start am Mittwoch, 20. Mai).
Eine Kenntnis der bislang drei Staffeln umfassenden Serie scheint hilfreich für das Verständnis von "The Mandalorian and Grogu" zu sein, aber nicht zwingend notwendig. Das alte Galaktische Imperium ist zusammengebrochen, im Zuge der Aufräumarbeiten soll Din Djarin (Pedro Pascal) einige verbliebene Warlords einfangen. Gleichzeitig kümmert er sich um "dieses Kind", den knuffigen Grogu. Wer die Serie nicht gesehen hat: Ursprünglich war auch Grogu ein Ziel des Mandalorianers, ehe dieser sich entschied, den kleinen Yoda-Artverwandten zu verschonen und unter seinen Schutz zu stellen. Es geht aber um viel mehr als nur diese spezielle Bromance: In dem Film, der Auftakt für eine ganze neue Kino-Reihe sein könnte, droht ein neuer intergalaktischer Krieg.
Die Macher von "The Mandalorian and Grogu" – allen voran Regisseur Jean Favreau und Autor Dave Filoni, die zuletzt auch die Serie federführend betreuten – verrieten vorab wenig Konkretes über die Handlung ihres 165-Millionen-Dollar-Films. Die Trailer aber deuteten wieder genau das an, was man von einem "Star Wars"-Film erwartet. Man sah X-Wings und AT-ATs, eklige Hutts und gigantische Weltraum-Monster, Gaststar Sigourney Weaver – und das Gesicht von Pedro Pascal. In der Serie blieb der Protagonist bislang meist hinter seinem Visier verborgen, entsprechend der Gepflogenheit, dass mandalorianische Kopfgeldjäger ihr Gesicht nie zeigen dürfen. Im Kino soll Pedro Pascal, immerhin einer der angesagtesten Hollywood-Stars der Gegenwart, den Helm aber angeblich doch etwas häufiger abnehmen.