Rachel Weisz

Schauspielerin Rachel Weisz. Vergrößern
Schauspielerin Rachel Weisz.
Fotoquelle: Featureflash/shutterstock.com
Rachel Weisz
Geboren: 07.03.1970 in London, Großbritannien

Nach eigenem Bekunden wollte Rachel Weisz schon immer Schauspielerin werden. Aber wie das nun mal so ist, wenn die Eltern nicht selbst aus dem Show-Business sind, bestanden diese darauf, dass Rachel erst einmal einen bürgerlichen Beruf erlernen sollte. So begann sie in Cambridge ein Studium der englischen Sprache und Literatur. Allerdings zögerte sie nicht, zusammen mit anderen Begeisterten auf der Uni erst einmal eine Theatertruppe zu gründen, die "Talking Tongues".

Mit dieser Truppe wagte sich Rachel Weisz zum renommierten Edinburgh Festival, wo es prompt einen Preis gab. Auch von ihren sonstigen Theater-Auftritten zeigte sich die Kritik angetan: 1994 wurde Rachel Weisz für ihre Rolle in Noel Cowards "Design for Living" als beste Newcomerin ausgezeichnet. Ihren TV-Einstand hatte sie mit "Scarlet & Black", einer TV-Miniserie nach Stendhals "Rot und Schwarz". Die Hauptrollen spielten Ewan McGregor ("Trainspotting - Neue Helden") und Alice Krige, die "Borg"-Queen aus "Star Trek VIII - Der erste Kontakt".

Aufmerksamkeit in Hollywood

Die erste bedeutende Kinorolle bekam Rachel Weisz 1995 von Italiens Altmeister Bernardo Bertolucci, der sich in "Gefühl und Verführung" weitgehend außer Form zeigte. Rachel Weisz macht keinen Hehl daraus, dass sie von ihrer Rolle in dem Film nichts hält. Immerhin brachte sie ihr Aufmerksamkeit in Hollywood ein. Neben Keanu Reeves erschien sie in Andrew Davis' gnadenlos hirnrissigen Actionfilm "Außer Kontrolle" (1996), der unter anderem Kabinettstückchen wie den Helden vorweist, der auf einem Motorrad vor einer thermonuklearen Explosionsdruckwelle wegfährt, während über ihm schon die Sattelschlepper durch die Luft fliegen.

Zu ihren nächsten Filmen zählten vorwiegend melodramatische Stoffe, allerdings ganz unterschiedlicher Prägung: "Amy Foster - Im Meer der Gefühle" von Beeban Kidron, "Brombeerzeit" (1997) von David Leland, sowie "I Want You" (1997) von Michael Winterbottom. 1999 hatte Rachel Weisz Riesenerfolg mit dem Nummer-1-Hit "Die Mumie". Hier erweckt sie den bösen Hohepriester Imhotep zu neuem Leben, und schon geht ganz übel das Grauen um: ein witziger und mit viel Liebe zum Detail gemachter Abenteuerfilm. Auch die Chemie zwischen Rachel Weisz und dem Hauptdarsteller Brendar Fraser stimmt. Im gleichen Jahr sah man sie auch in István Szabós Historienepos "Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein" an der Seite von Ralph Fiennes.

Golden Globe und Oscar

2000 folgte eine Rolle in Jean-Jacques Annauds kontrovers diskutierten Kriegsepos "Duell - Enemy at the Gates", 2001 die "Mumien"-Fortsetzung "Die Mumie kehrt zurück" und 2002 "About a Boy" sowie "Confidence". 2003 sah man die Schaupielerin in dem Thriller "Das Urteil - Jeder ist käuflich" (2003), 2004 kam der bereits zwei Jahre zuvor abgedrehte Komödien-Versuch "Neid" in die deutschen Kinos. 2005 folgten der Okkult-Streifen "Constantine" sowie das Drama "Der ewige Gärtner". Für ihre Rolle der Tessa Quale wurde sie 2006 mit dem Golden Globe und dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

2006 stand sie auch für "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" und "The Fountain" vor der Kamera. 2007 entstanden die Weihnachts-Blödelei "Die Gebrüder Weihnachtsmann", das Drama "My Blueberry Nights" sowie "Vielleicht, vielleicht auch nicht". Gut gespielt ist das Actionabenteuer "Brothers Bloom" (2008), das allerdings unter der uneinheitlichen Regie leidet. Großes Kino waren dagegen wieder Peter Jacksons Fantasydrama "In meinem Himmel" und Alejandro Amenábar Historienfilm "Agora - Die Säulen des Himmels" (beide 2009). Und 2010 überzeugte Weisz in dem Thriller "The Whistleblower", in dem sie eine US-Polizistin verkörperte, die in Sarajewo auf die Spur eines international agierenden Mädchenhändlerrings stößt.

Weitere Filme mit Rachel Weisz: "360", "The Deep Blue Sea", "Dream House" (alle 2011), "Das Bourne Vermächtnis", "Die fantastische Welt von Oz", "To the Wonder" (alle 2012). Rachel Weisz ist immer noch hier und da im Theater zu sehen, zum Beispiel im Londoner West End in einer Produktion von "Plötzlich im letzten Sommer" nach Tennessee Williams.


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