Peter Jackson

Filmemacher mit Herz und Seele: Peter Jackson. Vergrößern
Filmemacher mit Herz und Seele: Peter Jackson.
Fotoquelle: Jaguar PS/shutterstock.com
Peter Jackson
Geboren: 31.10.1961 in Pukerua Bay, Neuseeland

Er ist der Regisseur der Blockbuster "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" (2001), "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" (2002) und "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" (2003) und er brachte es fertig, alle drei Bücher der berühmten Vorlage von Tolkien auf einen Streich zu verfilmen: Peter Jackson. Zwar heimste der Regisseur schon für die beiden ersten Teile zahlreiche Oscars ein ("Die Gefährten" gewann vier der begehrten Tropäen - beste Kamera, beste Musik, beste Spezialeffekte, bestes Makeup -, "Die zwei Türme" im Jahr darauf beste Spezialeffekte und Tonschnitt), doch erst 2004 konnte Jackson frohlocken: Bei der Verleihung war "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" als der große Favorit ins Rennen gegangen und wurde diesem Ruf gerecht: In allen nominierten Kategorien gewann das Fantasyspektakel den Oscar. Bester Film, beste Regie, bestes adaptiertes Drehbuch, bester Schnitt, beste Ausstattung, beste Kostüme, bestes Makeup, beste Musik, bester Song, bester Ton und beste Spezialeffekte. Damit zieht "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" mit "Titanic" und "Ben Hur" gleich, die ebenfalls jeweils elf Oscars gewannen.

Peter erblickte übrigens an Halloween das Licht der Welt, und das hatte entsprechende Folgen, wie sich später erweisen sollte. Schon in frühen Jahren zeigt sich Jackson beeindruckt von TV-Serien wie "Monty Python's Flying Circus", von Buster-Keaton-Filmen, von den Stop-Motion-Effects des Trickkünstlers Ray Harryhausen und - ganz besonders - von dem Klassiker "King Kong und die weiße Frau", von dem er 2005 ein atemberaubendes King Kong dreht. Im Alter von acht Jahren schnappt er sich die 8-mm-Kamera seiner Eltern und dreht mit seinen Schulkameraden ein Drei-Minuten-Epos über den Zweiten Weltkrieg. Er will Special-Effects-Mann werden, und so kommen in seinen weiteren Kurzfilmen viele hausgemachte Monster und Raumschiffe vor.

Mit 17 verlässt Peter Jackson die Schule, findet aber keinen Job in der Filmindustrie, und so beginnt er erst einmal eine Lehre in der Fotosatzanstalt der Evening Post in Wellington. In seiner Freizeit dreht er mit Freunden (in Super Acht und Cinemascope) einen Vampirfilm, bricht die Produktion aber ab, als er sich 1983 eine gebrauchte 16-mm-Kamera kauft. Aus einem Kurzfilm, mit dem er die Kamera testen will, entwickelt sich eine Sciencefiction-Komödie, die nach drei Jahren und einer Investition von 20000 Dollar auf 75 Minuten Länge angewachsen ist. 1986 zeigt Jackson das Material Jim Booth von der New Zealand Film Commission, die ihm daraufhin die Mittel bereitstellt, den Film zu beenden. Am nächsten Tag kündigt Jackson seinen Job bei der Zeitung.

Peter Jacksons Erstling "Bad Taste" wird 1988 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele in Cannes uraufgeführt. Was Jackson ein "teures Privatvergnügen für mein Heimkino" nennt, bezeichnet die Presse als den "abgedrehtesten, originellsten, blutrünstigsten und witzigsten Horrorfilm aller Zeiten." Kein Wunder, dass der Film weltweit schon bald Kult-Status erreicht.

Dasselbe geschieht mit Jacksons zweitem Film "Meet The Feebles", einem respektlosen Puppenfilm für Erwachsene. Kein Wunder auch, dass danach Hollywood an die Tür klopft: Jackson soll einen Film der "Nightmare On Elm Street"-Reihe inszenieren. Doch das Drehbuch ist den Amerikanern zu wüst. So entschließt sich Peter Jackson dazu, seiner Phantasie in dem Splatter-Spaß "Braindead" freien Lauf zu lassen - mit durchschlagendem Erfolg: Der exzentrisch blutige, ausgeflippt wilde Film wird nicht nur zu einem Publikumsrenner, sondern heimst auch 16 internationale Preise ein.

In seinem vierten Film "Heavenly Creatures" (1994) zeigt sich Peter Jackson nun von seiner seriösen Seite. Mit der Adaption des authentischen Parker-Hulme-Mordfalls, der sich 1954 im neuseeländischen Christchurch ereignete und den ganzen Inselstaat in Aufregung versetzte, erweist er sich auch als höchst sensibler Autor und Regisseur eines poetischen Thrillers. An der tragisch endenden Geschichte der romantischen Freundschaft zweier junger, hochbegabter und schwärmerischer Mädchen interessierte Jackson vor allem die Phantasie-Welt, die sich die beiden Teenager erschufen und die er mit verblüffenden visuellen Effekten auf die Leinwand übertrug.

Danach inszenierte Peter Jackson die köstliche, falsche Dokumentation über die Filmgeschichte "Forgotten Silver" (1996) und die wunderbare Geistergeschichte "The Frighteners" (1996) mit Michael J. Fox als durchtriebener Detektiv zwischen den Welten. International bekannt wurde er allerdings erst mit der "Herr der Riinge"-Verfilmung. Sein außergewöhnliches Talent, Geschichten zu erzählen, bewies er danach erneut mit dem herausragenden Fantasydrama "In meinem Himmel" (2009). Außerdem zeichnete Jackson für die Spezialeffekte zu Robert Zemeckis Sciencefiction-Knüller "Contact" (1997) verantwortlich und produzierte 2011 Spielbergs "Die Abenteuer von Tim und Struppi" (2011). Große Kassenerfolge waren auch sein Fantasywerk "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" (2012) und die Fortsetzung "Der Hobbit: Smaugs Einöde" (2013).


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