"Der Herr der Ringe" machte ihn bekannt: Billy Boyd
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Billy Boyd

Lesermeinung
Geboren
28.08.1968 in Glasgow, Schottland, Großbritannien
Alter
53 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Billy Boyd begann seine Schauspielkarriere im schottischen Fernsehen mit der Serie "Taggart". Danach sammelte er weitere Erfahrungen in britischen Fernsehproduktionen wie "Coming Soon" und "Chapter and Verse" (beide 1999). Seine erste Filmrolle übernahm Boyd, der die Royal Scottish Academy of Music & Drama besuchte und mit Diplom abgeschlossen hat, in "Urban Ghost Story" (1998).

Es folgten "Julie and the Cadillacs" (1999) und der Kurzfilm "Soldiers Leap". Mit seinem Auftritt als Hobbit Peregrin "Pippin" Took in "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" (2001) wurde Boyd gemeinsam mit dem Rest der Besetzung für den Darstellerpreis der Screen Actors Guild (Gewerkschaft der Filmschauspieler) nominiert. Er spielte natürlich auch in dem "Ringe"-Filmen "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" (2002) und "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" (2003). Im gleichen Jahr besetzte Peter Weir ihn an der Seite von Russell Crowe in "Master and Commander - Bis ans Ende der Welt". Zuvor drehte Boyd den innovativen Sciencefiction-Kurzfilm "Sniper 470", in dem er die einzige Rolle spielt. Der Film wurde von Scottish Screen und STV finanziert und 2002 auf dem Edinburgh Film Festival uraufgeführt. Er gehört zu den zwei Filmen der Newfoundland-Serie, die man für die Umkopierung auf 35mm auswählte.

Auf der Bühne spielte Billy Boyd in einer Reihe von britischen Inszenierungen, darunter "The Speculator", "An Experienced Woman Gives Advice", "Thérèse Racquin", "Britannia Rules", "Kill the Old, Torture Their Young", "The Chic Nerds", "Viel Lärm um nichts", "Der Kaufmann von Venedig", "Trainspotting", "Merlin the Magnificent" und "The Slab Boys". 2002 trat Boyd in der Hauptrolle von Anne Sierens’ neuem Stück "The Ballad of Crazy Paola" auf. Daneben profiliert Boyd sich als Sänger (er hat einen kräftigen Tenor), außerdem spielt er Bass, Schlagzeug und Gitarre. Mit einer Band tourte er jahrelang durch Glasgows Pubs, während er tagsüber sechs Jahre als Buchbinder arbeitete.

Weitere Filme mit Billy Boyd: "Instant Credit" (2004), "Chucky's Baby" (2004, nur Stimme), "Save Angel Hope", "An einem klaren Tag" (beide 2005), "The Flying Scotsman" (2006), "Stone of Destiny", "Glenn" (beide 2008), "Moby Dick" (2010).

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