Graeme Obree wächst in Schottland in bescheidenen Verhältnissen auf. Als Erwachsener frönt er fast schon obsessiv seiner Leidenschaft: Radfahren. Er will unbedingt einer der weltbesten Fahrer werden und trainiert hart dafür. Mit nicht einmal einer Handvoll Helfer konstruiert Graeme aus Schrottteilen und Kugellagern seiner Waschmaschine ein ungewöhnliches, aber funktionsfähiges Rennrad. So stellt er den Stundenweltrekord im Bahnradfahren auf. Fiese Funktionäre des Radsportverbands UCI jedoch werfen ihm Regelwidrigkeiten vor. Obree gibt dennoch nicht auf...

TV-Regisseur Douglas Mackinnon ("Gerichtsmediziner Dr. Leo Dalton - Nur der Tod kennt jeden Namen") wählte für sein Leinwanddebüt die wahre Geschichte des schottischen Radrennfahrers Graeme Obree, der u.a. zweimal Weltmeister in der Einerverfolgung wurde. Leider wirkt der Film inszenatorisch auch eher wie ein Fernsehfilm. Darüber hinaus erschließt sich dem Zuschauer nur schwer, warum Obree manisch-depressiv ist, wann die Krankheit und warum sie durchbricht. Dennoch bietet der Film einen spannenden Eindruck vom Leben eines außergewöhnlichen Menschen, gut interpretiert von Jonny Lee Miller.

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