Elizabeth Banks

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Besetzung für Familiengeschichten, Dramen oder Komödien: Elizabeth Banks
Fotoquelle: cinemafestival/shutterstock.com
Elizabeth Maresal Mitchell
Geboren: 10.02.1974 in Pittsfield, Massachusetts, USA

Die US-Schauspielerin und Produzentin gehört mittlerweile zu Hollywoods gefragtesten Darstellerinnen und gilt als perfekte Besetzung für Familiengeschichten, Dramen oder Komödien. Darüber hinaus wird die 1,65 Meter große Blondine, die in ihrer Rollenauswahl nicht immer ein glückliches Händchen zeigt, gern in TV-Filmen und -Serien besetzt, ihren größten Erfolg feierte sie bisher mit ihrer Emmy nominierten Dauerrolle in der vielfach preisgekrönten Comedyserie "30 Rock" (2010-2012), in der sie Avery Jessup, die Geliebte von Alec Baldwin spielt.

Banks studierte zunächst an der University of Pennsylvania und absolvierte anschließend ein Schauspielstudium am American Conservatory Theater (wo sie in zahlreichen Aufführungen auf der Bühne stand) in San Francisco, das sie 1998 mit dem Magister abschloss.

An der Seite von Leonardo DiCaprio

Hierzulande wurde sie mit ihren Auftritten als Journalistin Betty Brant in dem Kinoknüller "Spider-Man" (2002) und als Ehefrau von Jeff Bridges in dem Rennpferd-Epos "Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg" (2003) bekannt. Zuvor war sie bereits in einer kleinen Rolle an der Seite von Leonardo DiCaprio in Steven Spielbergs stark inszenierter und gespielter Krimikomödie "Catch Me If You Can" (2002) aufgefallen.

Ihre TV-Karriere begann Banks zunächst noch unter ihrem Familiennamen Elizabeth Maresal Mitchell mit kleinen Auftritten in Serien wie "Third Watch - Einsatz am Limit" und "Sex and the City" (beide 1999), ihren ersten Kinoauftritt absolvierte sie schließlich in John Singletons eher überflüssigen "Shaft-Shaft (2000) mit Samuel L. Jackson und Vanessa L. Williams. Danach gehörte Banks zur Besetzung von Guy Ritchies Komödie "Stürmische Liebe - Swept Away" (2002), die sich Ritchie von seiner damaligen Ehefrau Madonna aufquatschen ließ und die von der Kritik als ungelenkes Melodram abgewatscht wurde.

Pubertärer Klamauk ohne Sinn und Verstand

Ihre "Spider-Man"-Rolle spielte Banks auch in den erfolgreichen Fortsetzungen "Spider-Man 2" (2004) und "Spider-Man 3" (2007). Zuvor hatte sie jedoch schon als schöne Frau, die von einem etwas verschrobenen Buchhalter begehrt wird, in der Komödie "The Baxter - Geheiratet wird später" (2005) überzeugt. Weniger gelungen war dagegen die Tragikomödie "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." (ebenfalls 2005) mit Steve Carell, die sich als pubertärer Klamauk ohne Sinn und Verstand erwies. Auch nicht viel besser waren der Scifi-Horror "Slither - Voll auf den Schleim gegangen" (2006), in der die schöne Blondine die Frau einen verschwundenen reichen Mitbürgers verkörperte, die auf der Suche nach ihrem Mann auf fiese Blutwürmer stößt, und der Sportlerfilm "Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens" (2006).

Nach weiteren belanglosen Werken wie "Die Gebrüder Weihnachtsmann", "Vielleicht, vielleicht auch nicht" (beide 2007) und "Mensch, Dave!" (2008) war es schließlich Comic-Autor und Regisseur Kevin Smith, der Elizabeth Banks nach der langen Durststrecke in der gelungenen Komödie "Zack & Miri Make a Porno" endlich wieder einmal eine dankbare Rolle bot: An der Seite von Seth Rogen überzeugt sie eine sympathische junge Frau Miri, die mit ihrem WG-Kumpel Zack (Rogen) einen Porno drehen will, um endlich ihre Geldnot zu überwinden. Das hat allerdings Folgen für ihre langjährige Freundschaft. Von der Kritik hochgelobt wurde auch ihr Auftritt in der witzigen Satire "Oliver Stone's W" (2008) an der Seite von Josh Brolin, in der sie gekonnt die Frau des ehemaligen Präsidenten George W. Bush verkörperte.

Nicht die Qualität des Originals

Diese Qualität erreichten Banks' Filmarbeiten "Vorbilder ?!" (2008) und "Der Fluch der zwei Schwestern" wieder nicht, erst Paul Haggis' Thriller "72 Stunden - The Next Three Days" (2010) mit Russell Crowe konnte wieder halbwegs überzeugen, obwohl das Remake des französischen Thrillers "Ohne Schuld" nicht an die Qualität des Originals heranreichte. Einige witzige Szenen hielt die Komödie "Our Idiot Brother" (2011) bereit, in dem Banks die Schwester des titelgebenden Losers Ned alias Paul Rudd gab, während der Thriller "Ein riskanter Plan" (2011) mit Sam Worthingtonzwar ein paar interessante Ansätze lieferte, aber letztlich an zu vielen Unwahrscheinlichkeiten scheiterte.

Wieder besser war die Sciencefiction-Bestseller-Verfilmung "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" (2012), während sich "Was passiert, wenn's passiert ist" lediglich als klischeebeladene Komödie mit Starbesetzung (u. a. Jennifer Lopez und Cameron Diaz) erwies, in der Elizabeth Banks in die Rolle der militanten Autorin von Kinderbuchratgebern schlüpfte. Mit ihrem Ehemann Max Handelman, den sie seit Collegezeiten kennt, und ihrer gemeinsamen Firma "Brownstone Productions" ist Banks in jüngster Zeit auch als Produzentin aktiv, so betreute sie den gelungenen Actioner "Surrogates - Mein zweites Ich" (2009) mit Bruce Willis und die Komödie "Pitch Perfect" (2012). Seit 2011 sind Handelman und Banks Eltern eines Sohnes, den eine Leihmutter ausgetragen hat.

Weitere Filme und Serien mit Elizabeth Banks: "Surrender Dorothy" (1998),"Wet Hot American Summer", "Ordinary Sinner", "Law & Order: Special Victims Unit" (Serie, alle 2001), "Without a Trace - Spurlos verschwunden"(2002), "The Trade" (2003), "Heights", "Sexual Life", "The Sisters", "Stella" (Serie), "Daltry Calhoun" (alle 2005), "Bill" (2007), "Lovely, Still", "American Dad" (Serie, beide 2008), "Scrubs - Die Anfänger" (Serie, 2006-2009), "Modern Family" (Serie, 2009), "The Details" (2011), "Zeit zu leben", "Pitch Perfect", "Movie 43" (alle 2012), "Mädelsabend", "Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay Teil 1", "Love & Mercy" (alle 2014), "Pitch Perfect 2", "Magic Mike XXL", "Die Tribute von Panem 4 - Mockingjay Teil 2" (2015).


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