Der eher unscheinbare Zack wohnt schon seit geraumer Zeit mit der sympathischen Miri in einer WG zusammen, denn die beiden sind beste Freunde. Als dann jedoch das Geld immer knapper wird, Wasser, Strom und schließlich Heizung abgedreht werden, müssen sich die beiden was einfallen lassen, um an Geld zu kommen. Zack glaubt, dass mit Pornofilmen das schnelle Geld zu machen ist. So wird der Coffeeshop, in dem Zack jobbt, nach Ladenschluss zum Filmset umgebaut und nach einem schnellen Casting auch bald mit der Filmerei begonnen. Als es dann an die Koitus-Szene zwischen und Zack und Miri geht, verändert dies das ganze Leben der besten Freunde ...

Mit vielen witzigen Ideen setzte Comic-Autor und Regisseur Kevin Smith ("Die Ladenhüter", "Dogma") diese Persiflage über eine ganze Filmindustrie in Szene. Für europäische Verhältnisse ging er dabei recht prüde zu Werke, konnte allerdings mit Traci Lords eine ehemalige Porno-Queen verpflichten und lässt am Ende leider die allzu sittsame Moral siegen. Wäre er in großen Teilen wesentlich böser und rasanter zu Werke gezogen, Kevin Smith wäre – auch wenn man das geringe Budget bemerkt - ein Geniestreich gelungen. So ist es immerhin ein unterhaltsamer Streifen, in dem Hauptdarsteller Seth Rogen immerhin halbwegs zu überzeugen vermag und endlich einmal weniger zotenhaft daherkommt.

Foto: Senator