Gedankenversunken: Moritz Bleibtreu und Jude Law

360

KINOSTART: 16.08.2012 • Drama • Großbritannien, Österreich, Brasilien, Frankreich (2011) • 110 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
360
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Großbritannien, Österreich, Brasilien, Frankreich
Einspielergebnis
1.663.931 USD
Laufzeit
110 Minuten
Schnitt

Auch wenn die slowakische Schönheit Mirka sich nicht sicher ist, dass sie das Richtige macht, posiert sie in Wien freizügig vor der Kamera des schmierigen Österreichers Rocco. Denn Mirka trägt Verantwortung für ihre Schwester und hat deshalb den Weg der Prostitution gewählt. Ihr erster Kunde, der britische Geschäftsmann Michael, allerdings hat sich dazu entschlossen, doch nicht fremdzugehen. So nimmt sich sein deutscher Verhandlungspartner der Schönen an und Michael kehrt zu seiner Frau nach London zurück. In Paris hegt derweil der aus Algerien stammende Witwer Gefühle für seine russische Angestellte. In Denver hingegen treffen gleich mehrere Personen aufeinander. Im Flugzeug hat sich bereits ein älterer Mann mit einer jungen Brasilianerin bekannt gemacht und ihr den Grund seiner Reise erzählt. Er soll die Leiche einer Frau identifizieren, die seine Tochter sein könnte. Auf dem Flughafen gesellt sich der entlassene Sexualstraftäter Tyler zu der jungen Frau. Von den vielen Menschen um ihn herum nervös geworden, bittet er seine Gefängnispsychologin um Hilfe ...

In Anlehnung an Schnitzlers "Der Reigen" entspann Drehbuchautor Peter Morgan ("Die Queen", "Frost/Nixon") ein Beziehungsgeflecht rund um die Welt. Ausnahmeregisseur Fernando Meirelles ("City of God", "Der ewige Gärtner") nahm sich der Geschichte an und konnte namhafte Schauspieler vor die Kamera holen. Doch das Ergebnis ist einer jener Filme, bei dem weniger mehr gewesen wäre. Die meisten Figuren bleiben recht oberflächlich und sind nicht wirklich von Interesse. Über andere hätte man gerne mehr erfahren. So scheint es hier tatsächlich mehr um die kaleidoskopartige Erzählstruktur als um wirkliche Gefühle zu gehen. Das wiederum ist in der Länge schlicht langweilig.

Foto: Prokino

Darsteller
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