Brendan Fraser

Meistens witzig: Brendan Fraser. Vergrößern
Meistens witzig: Brendan Fraser.
Fotoquelle: Featureflash/shutterstock.com
Brendan James Fraser
Geboren: 03.12.1968 in Indianapolis, Indiana, USA
Sternzeichen: Schütze

Manchmal muss man sich halt ein paar Jahre lang durch zweit- bis viertklassige Filme blödeln, und wenn man Glück hat und man bis dahin nicht in der Versenkung verschwunden ist, kommt eines Tages die große Chance: Brendan Fraser hatte dieses Glück. Mit zwei sehr unterschiedlichen Rollen schaffte er den Sprung sowohl zum Starschauspieler, als auch zum Charakterdarsteller. Der eine Film heißt "Die Mumie" (1998) und ist ein farbenprächtiges Abenteuerspektakel, der andere Film heißt "Gods And Monsters" (1999) und dreht sich um das Leben des "Frankenstein"-Regisseurs James Whale.

Frasers Familie kam nicht aus dem Show-Business, der Vater arbeitete in Kanada in der Tourismusbranche, so kam es, dass Brendan in Ontario das College besuchte. Der Job des Vaters brachte auch manche Reise mit sich, so dass die Familie auch längere Zeit in der Schweiz, in den Niederlanden oder den USA verbrachte. Aber schon mit zwölf begann Brendan Fraser mit der Schauspielerei, als er in Londoner Theatern auftrat. Er studierte Schauspiel am Upper Canady College und machte schließlich seinen Abschluss am Actor's Conservatory Cornish College of the Arts in Seattle. Danach hatte er erste Filmrollen, so in "Unschuldig angeklagt" (1991) von Paul Wendkos. Und man bot ihm die Hauptrolle in dem nostalgischen Schuldrama "Der Außenseiter" (1992) von Robert Mandel an. Damit war er in guter Gesellschaft: In weiteren Rollen tauchten die Jungstars Matt Damon, Ben Affleck und Chris O'Donnell auf. Erzählt wurde die Geschichte eines jungen Juden, der im Amerika der Fünfzigerjahre unter Antisemitismus zu leiden hat.

Mit diesem Film hatte Brendan Fraser immerhin schon einmal gezeigt, dass er etwas kann. Auch wenn "Der Außenseiter" kein Kassenerfolg wurde, so verschaffte er Fraser doch die nötige Aufmerksamkeit - die allerdings zunächst einmal überwiegend Schrottrollen in Schrottfilmen mit sich brachte. Nach "Steinzeit junior" (1992), "Schwiegersohn Junior" (1993) und "You're in the Army Now" (1994), alle mit Chaos-Komiker Pauly Shore, blödelte sich Brendan Fraser durch die Heavy-Metal-Klamotte "Airheads" (1994) und war unter dem deutschen Regisseur Percy Adlon in "Younger and younger" (1993) zu sehen. Endlich wieder eine ernsthafte Rolle, wenngleich in einem schlechten Film, bot ihm Philip Ridley in "The Passion of Darkly Noon" (1995). Darin spielt er einen religiösen Fanatiker, der in der Einöde eine aufreizende Blondine (Ashley Judd) kennenlernt, die sich einen Spaß daraus macht, den verklemmten Sabberer auf Touren zu bringen. Da ihn das laszive Treiben am Ende gar zur Sünde der Onanie verführt, muss er sich mit Stacheldraht geißeln, bevor er ausrastet und das Fegefeuer heraufbeschwört, in dem er alles abfackelt.

Ridleys Film kommt über gute Ansätze nicht hinaus. Zunächst wird das Tempo unnötig verschleppt, dann kulminiert alles in einem völlig übertriebenen Finale. Dazu gibt es aufdringliche Symbolik bis zum Abwinken. Immerhin sind die Darsteller gut. Gedreht wurde der Film übrigens in Ostdeutschland. Brendan Fraser erschien anschließend in der Folge "Der Profi" der gut gemachten Krimireihe "Gefallene Engel" (1995) von Steven Soderbergh. Weiter ging es allerdings mit den üblichen Klamotten ("George, der aus dem Dschungel kam", 1997) und Komödien ("Mrs. Winterbourne", 1996), bis das Jahr 1998 den erwähnten Durchbruch brachte. "Gods and Monsters" (Regie und Buch: Bill Condon) mit Ian McKellen war ein großer Kritikererfolg, "Die Mumie" brachte Schwung ins angestaubte Genre des Abenteuerfilms.

Zusammen mit Alicia Silverstone sah man ihn dann wieder in einer Komödie: "Eve und der letzte Gentleman" (1999). Hier spielt er einen jungen Mann, der sein ganzes Leben in einem Luftschutzbunker verbracht hat, weil sein Vater 1962 glaubte, ein Atomkrieg bräche aus. 2000 überzeugt Fraser als Dumpfbacke Elliott in der Konödie "Teuflisch". Auch auf Theaterbühnen brachte Brendan Fraser beachtliche Leistungen. So spielte er unter der Regie von Lawrence Kasdan ("Silverado") in John Patrick Stanleys "Four dogs and a bone".

Weitere Filme mit Brendan Fraser: "Das Kind des Satans" (1991, TV), "My Old School" (1991, TV), "Dogfight" (1991, TV), "Twenty Bucks - Geld stinkt nicht oder doch?" (1993), "Der Scout" (1994), "Ein genialer Freak" (1994), "Now and Then - Damals und heute" (1996, ungenannt), "Zeit der Zweifel" (1996, TV), "Kids in the Hall: Brain Candy" (1996, ungenannt), "The Twilight of the Golds" (1997, TV), "Verdammt, ich will Dich" (1998), "Dudley Do-Right" (1999), "Monkeybone" (2000), "Die Mumie kehrt zurück" (2001), "Der stille Amerikaner" (2002), "Looney Tunes: Back in Action" (2003), "L.A. Crash" (2005), "Journey to the End of the Night", "The Last Time" (beide 2006), "Die Macht des Schicksals", "Tintenherz" (beide 2007), "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" (beide 2008), "Ausnahmesituation", "Reine Fellsache" (beide 2010).


Alle Filme mit Brendan James Fraser
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