Die junge Meggie staunt nicht schlecht, als eines Nachts ein seltsamer Geselle auftaucht und offenbar ihren Vater Mo (Brendan Fraser, Foto mit Jim Broadbent) bedroht. Von dem erfährt das Mädchen schließlich, dass er über eine sonderbare Gabe verfügt: Wenn er laut aus einem Buch vorliest, kann es passieren, dass Figuren der Geschichte in unsere Welt treten und andere dafür in Büchern verschwinden. Dies geschah auch mit Meggies Mutter, die Mo seit Jahren verzweifelt sucht. Doch von dem seltsamen Buch "Tintenherz" gibt es kaum noch Exemplare, weil eine ganze Verbrecherhorde der Geschichte nun in unserer Welt herumspaziert ...

Bestsellerautorin Cornelia Funke fand mit der ideenreichen Fantasy-Trilogie "Tintenherz", "Tintenblut" und "Tintentod" Millionen Leser auf der ganzen Welt. Da bereits auch mehrere ihrer "Wilden Hühner"-Geschichten erfolgreich verfilmt wurden, nahm sich diesmal Hollywood des ersten Fantasy-Bandes an. Auch wenn Iain Softley ("Die Flügel der Taube", "K-Pax") Anfang und Ende etwas wirr inszeniert und erzählt hat, besitzt die Verfilmung durchaus Unterhaltungs-Potential: gute Darsteller, schräge Ideen, nette Protagonisten und fiese Finstermänner. Die Spezialeffekte sind allerdings von recht unterschiedlicher Qualität.

Foto: Warner