Schauspieler mit Wrestling-Vergangenheit: Dwayne "The Rock" Johnson.
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Dwayne Johnson

Dwayne Douglas Johnson
Lesermeinung
Geboren
02.05.1972 in Hayward, Kalifornien, USA
Alter
48 Jahre
Sternzeichen
Biografie

5,5 Millionen Dollar für die erste Hauptrolle seines Lebens. Das gelang bisher noch keinem Schauspieler und Dwayne "The Rock" Johnson wäre es auch nicht gelungen, wenn er sich auf seine darstellerischen Fähigkeiten hätte verlassen müssen. Doch er wurde nicht wegen seines Schauspieltalentes verpflichtet, sondern weil er auf eine langjährige und sehr erfolgreiche und Titel gekrönte Karriere als Wrestler verweisen konnte und in diesem Bereich bereits ein äußerst beliebter Weltstar war.

Die Entscheidung, dem 1,93-Meter-Mann den Part des Mathayus, der Skorpionkönig, in dem gleichnamigen Actionfilm "The Scorpion King" (2002) zu geben, war den Produzenten leicht gefallen. Bereits in "Die Mumie kehrt zurück" (2001) hatte Dwayne diese Rolle übernommen und zumindest das Actionfilm begeisterte Publikum überzeugen können. Außerdem sparte sich das Produktionsteam die Kosten für das Stuntdouble, da der Wrestlingstar alle Stunts selbst erledigt. Doch rechtfertigt das die Gage von 5,5 Millionen Dollar?

Erste Erfahrungen in TV-Serien

Bevor Johnson mit "The Scorpion King" der große Durchbruch als Actionstar gelang, hatte er in einigen TV-Serien erste Erfahrungen als Schauspieler gesammelt. Dabei hielt sich das Repertoire in Grenzen. "The Rock" eignet sich - schon durch sein körperliches Erscheinungsbild - nicht für jede Rolle. In "Die wilden Siebziger" (1999) spielte er seinen eigenen Vater Rocky Johnson, der ebenfalls als Wrestler Karriere machte, in "Star Trek - Raumschiff Voyager" schlüpfte er in die Figur eines Alien-Wrestlers und bot - mehr oder weniger - eine Darstellung seiner selbst.

Nach "The Scorpion King" folgten weitere Actionstreifen. In "Welcome to the Jungle" (2003) mimte Johnson einen Kopfgeldjäger. Regisseur Peter Berg strickte eine maßlos übertriebene Geschichte ganz um seinen Star und Hauptdarsteller. Die Logik blieb dabei auf der Strecke und begeistert waren sicherlich nur hartgesottene "The Rock"-Fans. Ein Jahr später folgte mit "Walking Tall - Auf eigene Faust" erneut ein Actiondrama, das - wie gewohnt - von Johnson seine gesamte Haudrauf-Erfahrung verlangte, aber definitiv nicht auf seine schauspielerischen Fähigkeiten ausgerichtet war. Nach einem kurzen Ausflug ins Komödienfach - F. Gary Gray"s "Be Cool" (2005) mit John Travolta und Uma Thurman - gab er in der Computerspiel-Verfilmung "Doom - Der Film" erneut den stahlharten Actionstar. Und auch in Richard Kellys Scifi-Trash-Episoden-Streifen "Southland Tales" (2006) spielte er einmal mehr den knallharten Typen.

Ursprünglich eine Karriere als Football-Star geplant

In Phil Joanous Drama "Spiel auf Bewährung", das im September 2006 in die Kinos kam und weltweit 50 Millionen US-Dollar einspielte, schlüpfte Johnson in die Rolle eines Aufsehers in einem Jugendgefängnis. Damit diese nicht wieder rückfällig werden, stellt er gemeinsam mit seinem Kollegen Malcolm Moore (Xzibit) aus den Kriminellen ein Footballteam zusammen. Auch hier konnte Johnson auf persönliche Erfahrungen zurückgreifen. Vor seiner Laufbahn als Wrestler und Schauspieler hatte Johnson ursprünglich eine Karriere als Football-Star geplant, die er jedoch wegen einer Knieverletzung aufgeben musste.

Nach all den Actionfilme war es umso erstaunlicher, dass der familienorientierte Disney Konzern sich seiner annahm. Seither stand er öfters für Komödien vor der Kamera, für die er jedoch weiterhin nach Schema F besetzt wurde. In "Daddy ohne Plan" (2007) mimt er einen Football-Star, der mit Widerwillen in die ihm aufgezwungene Vaterrolle schlüpft, als seine Tochter plötzlich und unerwartet vor seiner Tür steht. Neben Steve Carell und Anne Hathaway sah man ihn 2008 in der Actionkomödie "Get Smart" (2008) als Agent 23.

In dem familiengerechten Fantasy-Streifen "Die Jagd zum magischen Berg" (2009) arbeitete Johnson einmal mehr mit Andy Fickman zusammen, der auch schon bei "Daddy ohne Plan" Regie führte. Wenn der Ex-Wrestler für Komödien besetzt wird, dann in der Regel in einer Rolle, die man normalerweise nicht mit einem muskelbepackten Hünen besetzen würde. Doch allein dadurch Komik herbei führen zu wollen, ist sicherlich nicht der beste Weg, um Humor in einem Film zu platzieren. Und so verwundert es nur wenige, dass die Johnson-Komödien oft jedweden Witz vermissen lassen. Ganz albern war schließlich sein Auftritt in "Zahnfee auf Bewährung" (2010). Ein Hundert-Kilo-Koloss mit Flügeln? Wie dieser Schwachsinn weltweit mehr als 112 Millionen Dollar einspielen konnte, bleibt ein Rätsel, das man sicherlich nur klären kann, wenn man an die Zahnfee glaubt.

Als brachial-brutaler Ex-Häftling

Gemeinsam mit Samuel L. Jackson legte Johnson in "Die etwas anderen Cops" zu Beginn einen durchaus sehenswerten Abgang hin. Ansonsten ist Adam McKays Actionkomödie voll und ganz auf die Hauptdarsteller Will Ferrell und Mark Wahlberg zugeschnitten, weiß aber durchaus mit einigen guten Stunts und skurrilen Gags zu überzeugen.

Mit "Faster" (2010) kehrte "The Rock" ins Actionfach zurück. Als brachial-brutaler Ex-Häftling macht er sich auf die Jagd nach den Mördern seines Bruders und arbeitet dabei - Schritt für Schritt - eine Todes-Liste mit Namen ab. Doch schon bald heften sich zwei Männer an seine Fersen: Ein Cop (Billy Bob Thornton) und ein junger Auftragskiller (Oliver Jackson-Cohen). Außerdem mit von der Partie: Carla Gugino, mit der Johnson auch schon für "Die Jagd zum magischen Berg" gemeinsam vor der Kamera stand. 2016 wurde Johnson zudem vom People-Magazin zum "Sexiest Man Alive" gewählt.

Weitere Serien und Filme mit Dwayne Johnson: "Das Netz - Todesfalle Internet" (1999), "Longshot - Ein gewagtes Spiel" (2000), "Reno 911!: Miami" (2006), "Hannah Montana" (TV-Serie), "Einfach Cory!" (TV-Serie, beide 2007), "Planet 51" (Sprecher, 2009), "Family Guy" (TV-Serie, Sprecher), "Cubed" (TV-Serie), "Why Did I Get Married Too?", "Du schon wieder" (nicht im Abspann), "Transformers Prime" (TV-Serie, Sprecher, alle 2010), "Fast & Furious Five" (2011), "Die Reise zur geheimnisvollen Insel" (2012), "Pain & Gain", "Snitch - Ein riskanter Deal", "G.I. Joe - Die Abrechnung", "Fast & Furious 6", "Empire State" (alle 2013), "Hercules" (2014), "Fast & Furious 7", "San Andreas" (beide 2015).

Filme mit Dwayne Johnson

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