Elliot Richards ist ein Dumpfbeutel wie er im Buche steht. Seine Kollegen meiden den tumben Tor wie die Pest, auch wenn Elliot dies gar nicht so merkt. Seit Jahren ist er von der hübschen Kollegin Allison begeistert, traut sich aber nicht, diese anzusprechen. Da steht ihm eines Tages eine verführerische Schöne gegenüber und unterbreitet Elliot ein teuflisches Vorhaben: Er bekommt drei Wünsche erfüllt, wenn er seine Seele dafür hergibt. Da Elliot eigentlich nicht viel zu verlieren hat, geht er auf den Pakt ein. Kaum ist jedoch der erste Wunsch erfüllt, wird klar, dass die Sache viele Haken hat. Auch der zweite Wunsch bildet da keine Ausnahme ...

Spätestens seit "... und täglich grüßt das Murmeltier" und "Vier lieben dich" hat sich Regisseur Harold Ramis als Meister der Komödie unter Beweis gestellt. So zeigt er auch mit dieser Neuverfilmung der britischen Satire "Mephisto 68" unglaubliches Gespür für Slapstick und Situationskomik. Dank eines mal wieder glänzend aufgelegten Brendan Fraser, der hier die unterschiedlichen Metamorphosen von der Dumpfbacke über den Macho bis zum totalen Weichei brillant interpretiert, ist dies albern-witziger Klamauk vom Feinsten. Das Ende fällt allerdings wieder ziemlich Hollywood-lastig aus. Außerdem ist es Geschmacksache, ob die mit Silikon aufgepeppte Elizabeth Hurley tatsächlich teuflische Erotik ausstrahlt.

Foto: Fox