Schauspieler Andreas Guenther.
Fotoquelle: © Birgit Machtinger

Andreas Guenther

Lesermeinung
Geboren
18.09.1973 in Graz, Steiermark, Österreich
Alter
50 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Andreas Guenther war Waldorfschüler, was vielleicht eine Erklärung dafür ist, dass er bereits als Jugendlicher zur darstellenden Kunst tendierte. In zahlreichen Theateraufführungen an der Waldorfschule in Überlingen wuchs sein Interesse an der Schauspielerei und noch vor seinem Abitur beschloss er Schauspieler zu werden. Mitte der Neunzigerjahre zog er vom Bodensee, wo er aufgewachsen ist, nach München und nahm dort privaten Schauspielunterricht. Seine Ausbildung und sein Leben finanzierte er sich mit vielen verschiedenen Gelegenheitsjobs. Nach einigen Rollen in Kurzfilmen gab er 1996 sein Debüt in "Zwischen den Wegen", außerdem sah man ihn in "Martin - Das erste Mal". In Sönke Wortmanns "Charleys Tante" (1996) spielte er erstmals in einem Langfilm. Ein Jahr später gehörte er auch zum Cast von Friedemann Fromms heiterer Komödie "Zum Sterben schön".

1999 überzeugte er als Jugendlicher an der Seite von der ebenfalls in Graz geborenen Aglaia Szyszkowitz in "Einsatz in Hamburg - Tod am Meer". Darüber hinaus holte Stefan Ruzowitzky ihn in das Schauspielerensemble des Kinohits "Anatomie". Es folgten verschiedene Nebenrollen in unterschiedlichen Produktionen und obwohl er vom Typ her ein bisschen als der "lustige Kumpel" rüberkommt, schlüpft er ohne Probleme auch in ernsthafte Rollen und weiß sich auch jenseits von Komödien gut in Szene zu setzen. Ungeachtet der Tatsache, dass man Andreas Guenther regelmäßig auf dem Bildschirm sieht, zählt er nicht unbedingt zu den Schauspielern, die sich nachhaltig in das Gedächtnis des breiten Publikums spielen. Man kennt sein Gesicht, aber nicht seinen Namen, er ist kein Dauer-Talk-Showgast, kein Boulevard-Blätter-Star und auch kein Roter-Teppich-Selbstdarsteller.

Allein 2002 sah man ihn in zehn Produktionen: "Melanie - eine kleine Geschichte über das Warten" (Kurzfilm), "Wenn zwei sich trauen", "Sektion - Die Sprache der Toten", "Um Himmels Willen" (TV-Serie) "Im Namen des Gesetzes" (TV-Serie), "Liveschaltung" (Kurzfilm), "Tatort - Todesfahrt", "Alltag", "Gott ist tot" und "Eiskalte Freunde". Doch selbst diese Präsenz erwies sich für den sympathischen Darsteller nicht als Karriereschub. In seiner Filmografie überwiegen Neben- und Episodenrollen. Man sah ihn in "Mit Herz und Handschellen" (TV-Serie), "Alarm für Cobra 11 - Einsatz für Team 2" (TV-Serie, beide 2005), "SOKO Kitzbühel" (TV-Serie), "SK Kölsch" (TV-Serie), "Angie" (TV-Serie, alle 2006), ebenso wie in "Ein starkes Team - Unter Wölfen", "Der Dicke - Getrennte Wege" (beide 2007), "Mord in bester Gesellschaft - Der Tote im Elchwald", "Der Bergdoktor" (TV-Serie), "Die Gerichtsmedizinerin" (TV-Serie) und "Ein Fall für zwei" (TV-Serie, alle 2008). Zwischendurch übernahm er kleinere Parts in einigen internationalen Produktionen und arbeitete immer wieder mit jungen Regisseuren zusammen.

2008 gab er erstmals ein Gastspiel in der "Polizeiruf 110"-Episode "Polizeiruf 110 - Taximord". Im Mittelpunkt steht der Mord an einer Hallenser Taxifahrerin. Bei der Ermittlung treffen die beiden Kommissare Schmücke und Schneider (Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler) schon bald auf eine Atmosphäre der Angst und der aufgeladenen Spannung unter den Kollegen des Mordopfers. Andreas Guenther schlüpfte hier in die Rolle des Jens Sendler, für dessen Taxiunternehmen die ermordete Frau fuhr. Erneut eine Rolle, die jenseits von Komödie und Gute-Laune-Film liegt. Zwei Jahre später kehrte er zum "Polizeiruf 110" zurück und übernahm im Rostocker Ermittler-Team um Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau, mit der Andreas Guenther bereits 2006 für die Geschlechterkampf-Komödie "FC Venus" vor der Kamera stand), die Rolle des ehemaligen SEK-Beamten Anton Pöschel. 

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